<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>glbt.israel-live.de</title>
	<atom:link href="http://glbt.israel-live.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://glbt.israel-live.de</link>
	<description>Gay Lesbian Bisexual &#38; Transgender in Israeli / Jewish Society</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Mar 2012 23:05:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Diskriminierung: Homosexualität am Arbeitsplatz</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2012/03/diskriminierung/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2012/03/diskriminierung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 12:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=322</guid>
		<description><![CDATA[Homophobe Diskriminierung haben mindestens drei Viertel aller Schwulen und Lesben am eigenen Leib erfahren, jeder Zehnte war sogar schon körperlicher Aggression ausgesetzt, so eine Untersuchung der Universität Köln mit 2230 Befragten aus dem Jahr 2007. Kein Wunder also, dass rund die Hälfte der Homosexuellen ihr Schwul- oder Lesbischsein am Arbeitsplatz nicht erwähnen&#8230; Der oft in diesem Zusammenhang gehörte Satz &#8220;Was ich im Schlafzimmer tue, geht niemanden etwas an&#8221; greift dabei nur bedingt. Denn mit dieser Denke wird das Dilemma deutlich, in welchem sich Lesben, Schwule und Transgender befinden: sie werden auf die reine Sexualität reduziert. Liebe, Partnerschaft, Verantwortung und alle weiteren Aspekte einer Bindung zwischen zwei Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung –, fallen dabei schlicht unter den Tisch. Das Motto des diesjährigen Christopher Street Day (CSD), welcher vom 20. bis 29. Juli 2012 in Stuttgart stattfindet, lautet deshalb GLEICHBESCHÄFTIGT. Anhand der kreativen Wortschöpfung soll ein Thema in den Mittelpunkt der Diskussion um die schwul-lesbische Gleichberechtigung gerückt werden, welches oftmals nur am Rande gestreift wird: Homosexualität am Arbeitsplatz. Mitteilung des csd-stuttgart.de Dabei ist der Broterwerb, dem man tagtäglich an der Arbeitsstätte nachgeht, einer der zentralen Lebenselemente eines jeden Menschen. So auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Ein offener Umgang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-322"></div><p>Homophobe Diskriminierung haben mindestens drei Viertel aller Schwulen und Lesben am eigenen Leib erfahren, jeder Zehnte war sogar schon körperlicher Aggression ausgesetzt, so eine Untersuchung der Universität Köln mit 2230 Befragten aus dem Jahr 2007. Kein Wunder also, dass rund die Hälfte der Homosexuellen ihr Schwul- oder Lesbischsein am Arbeitsplatz nicht erwähnen&#8230;<span id="more-322"></span></p>
<p>Der oft in diesem Zusammenhang gehörte Satz &#8220;Was ich im Schlafzimmer tue, geht niemanden etwas an&#8221; greift dabei nur bedingt. Denn mit dieser Denke wird das Dilemma deutlich, in welchem sich Lesben, Schwule und Transgender befinden: sie werden auf die reine Sexualität reduziert. Liebe, Partnerschaft, Verantwortung und alle weiteren Aspekte einer Bindung zwischen zwei Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung –, fallen dabei schlicht unter den Tisch.</p>
<p>Das Motto des diesjährigen Christopher Street Day (CSD), welcher vom 20. bis 29. Juli 2012 in Stuttgart stattfindet, lautet deshalb <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/files/PM-CSD2012-Motto.pdf" target="_blank">GLEICHBESCHÄFTIGT</a>.</p>
<p>Anhand der kreativen Wortschöpfung soll ein Thema in den Mittelpunkt der Diskussion um die schwul-lesbische Gleichberechtigung gerückt werden, welches oftmals nur am Rande gestreift wird: <strong>Homosexualität am Arbeitsplatz</strong>.</p>
<p><em>Mitteilung des <a href="http://www.csd-stuttgart.de">csd-stuttgart.de</a></em></p>
<p>Dabei ist der Broterwerb, dem man tagtäglich an der Arbeitsstätte nachgeht, einer der zentralen Lebenselemente eines jeden Menschen. So auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Ein offener Umgang mit dem eigenen Lebensentwurf an dem Ort, der einen auch oft länger als acht Stunden am Tag bindet, ist für viele homosexuelle Erwerbstätige aber noch immer traurige Illusion.</p>
<p>Versteckspiele, Halbwahrheiten bis hin zum Doppelleben sind nicht selten an der Tagesordnung. Über die eigene Sexualität zu sprechen, ist für viele immer noch ein Tabu und Diskriminierung findet dabei meist auf subtilen Wegen statt. Eine eher zufällig anmutende Anrempelung im Büroflur oder eine vor der Nase zufallende Tür sind da noch harmlose Anzeichen. Aber auch solch versteckte Diskriminierung verletzt, verunsichert und verängstigt.</p>
<p>Der CSD Stuttgart setzt sich in der Saison 2012 für <strong>Chancengleichheit</strong>, <strong>Gleichberechtigung</strong> und <strong>Offenheit</strong> im Büro, hinter der Werkbank, am Fließband, im Operationssaal, im Lehrerzimmer, in der Stadionkabine, im Baustellencontainer und an allen anderen Arbeitsplätzen ein. Es soll offen und ohne Tabus über Homosexualität am Arbeitsplatz, den Umgang mit Minderheiten und die versteckte, tagtägliche Diskriminierung informiert und diskutiert werden.</p>
<p>Zentrale Fragen sind beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Warum fällt das Outing am Arbeitsplatz immer noch so schwer?</li>
<li>Wie lässt sich die Vielfalt der Belegschaften in Unternehmen fördern – und was wird dadurch für die Firma, die Mitarbeiter oder die Gesellschaft gewonnen?</li>
<li>Sind Menschen, die sich verstecken müssen und nicht aus dem Schrank kommen, weniger produktiv?</li>
<li>Was können Arbeitgeber und Führungskräfte tun, um Mobbing gegenüber Schwulen und Lesben zu verhindern?</li>
<li>Wie lassen sich Kolleginnen und Kollegen für soziale Diskriminierung sensibilisieren?</li>
</ul>
<p>Nehmen wir den CSD im Sommer zum Anlass, die Scheuklappen abzulegen. Hören wir den Menschen zu, die gerne ohne Versteckspiel leben wollen. Unterstützen wir sie auf ihrem Weg zu einer angstfreien Offenheit über den eigenen Lebensentwurf. Um in naher Zukunft zu einer neuen Selbstverständlichkeit im Umgang mit der Lebensvielfalt in deutschen Betrieben zu kommen sind Arbeitgeber und Führungskräfte sowie die Belegschaften ebenso gefordert wie Schwule, Lesben und Transgender selbst.</p>
<p>Die diesjährige <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/index.php/demonstrieren/plakate" target="_self">Plakatkampagne</a> des CSD Stuttgart wird ihr übrigens tun, um die Chancengleichheit am Arbeitsplatz in den Fokus zu rücken. Im Mittelpunkt steht die auffällige Wortkreation des Mottos. GLEICHBESCHÄFTIGT zieht sich durch alle Kommunikationskanäle und wird im Juli auf möglichst vielen <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/index.php/demonstrieren/plakate" target="_self">CSD Plakaten</a> im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt sowie in Geschäften, Lokalitäten und Einrichtungen präsent sein.</p>
<p>Zwei Botschaften wollen wir damit verbunden wissen. Erstens: Homosexualität steht nicht in Zusammenhang mit der Berufswahl. Den typischen schwulen oder lesbischen Beruf gibt es schlicht nicht. Zweitens: wir wollen Homosexuellen, die sich noch immer verstecken (müssen), mit dem CSD Leitthema Mut machen, über den Schritt aus dem Schrank an die Öffentlichkeit nachzudenken und ihn gegebenenfalls auch beherzt zu tun.</p>
<p>Auch in der <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/index.php/demonstrieren/schirmherrschaft" target="_self">Schirmherrschaft</a> zum CSD Stuttgart 2012 wird sich die Thematik wiederfinden. Anfragen an Wirtschaftsvertreter/innen der Region laufen bereits.</p>
<p>Im Rahmen des Festivals werden außerdem Initiativen, Interessenvertretungen, Organisationen, Aktionen und Studien rund um das weitreichende Thema &#8220;Coming Out und Arbeitsplatz&#8221; vorgestellt. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle.</p>
<p>Neben dem gelegten Schwerpunkt auf das Outing in der Berufswelt spielen die weiterhin unerfüllten Forderungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender eine zentrale Rolle. So formuliert der <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/index.php/engagieren/verein" target="_self">CSD Verein</a> aktuell den politischen und gesellschaftlichen <a href="http://www.csd-stuttgart.de/2012/index.php/demonstrieren/forderungen" target="_self">Forderungskatalog</a> rund um die Gleichberechtigung im Steuerrecht, das gemeinsame Adoptionsrecht, das Ende von Sonderregelungen im Antidiskriminierungsschutz und vieles weitere mehr.</p>
<p><strong>Erläuterung: Aus dem Schrank kommen</strong></p>
<p>Das oft verwendete &#8220;Coming out&#8221;, wird vom englischen &#8220;coming out of the closet&#8221; abgeleitet. Wörtlich bedeutet es &#8220;aus dem Kleiderschrank herauskommen&#8221;. Dies bezeichnet zumeist den individuellen Prozess, sich seiner eigenen gleichgeschlechtlichen oder seine von geschlechtlichen Identität oder Geschlechterrolle abweichenden Empfindungen bewusst zu werden und dies gegebenenfalls dem näheren sozialen Umfeld mitzuteilen. Der Begriff &#8220;aus dem Schrank kommen&#8221; steht dabei symbolisch für den nächsten, größeren Schritt des eigenen Coming Outs. Dabei handelt es sich zumeist um das öffentliche Bekenntnis zum Schwul- oder Lesbischsein, das oftmals dem im engsten Familien- und Freundeskreis folgt.</p>
<p><strong>Fragen und Anregungen</strong> zum Motto nehmen wir unter  <a href="mailto:orga@csd-stuttgart.de">orga@csd-stuttgart.de</a> jederzeit gerne entgegen.</p>
<div class="shr-publisher-322"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2012/03/diskriminierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Überfall in Stuttgart: Hassverbrechen benennen</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2012/03/gewalt/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2012/03/gewalt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 12:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=317</guid>
		<description><![CDATA[Über einen rechtsextremen Vorfall berichtet Christian Knuth in der Stuttgart / München Ausgabe des magazins blu. Ziel war das &#8220;Goldener Heinrich&#8221; in Stuttgart, eine der ältesten schwulen Kneipen der Republik&#8230; Drei aus der NS-Szene bekannte junge Männer griffen dort Gäste an, beschimpften, schlugen und traten sie. Danach sprühten sie Tränengas. Kritisiert wird nun auch das Vorgehen der Polizei, da die Täter zwar festgenommen wurden, sich im offiziellen Polizeibericht jedoch kein Hinweis darauf findet, dass das Ziel der Gewalt ein Lokal der GLBT-Szene war. Dementsprechend wurde auch der politischen Ausrichtung der Schläger keine Beachtung geschenkt. Rechtsradikale homophobe Gewalt wird gerne verschwiegen oder verharmlost Kritik daran übte die grüne &#8220;LAG Lesben, Schwule und Transgender&#8221;. Es ist wichtig alle Hassverbrechen auch als solche zu benennen, um Diskriminierung sichtbar zu machen, so auch blu&#8230;&#8230; Ob es da einen Zusammenhang gibt? &#8230; oder was sagen Sie dazu:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-317"></div><p>Über einen rechtsextremen Vorfall berichtet Christian Knuth in der Stuttgart / München Ausgabe des magazins blu. Ziel war das &#8220;Goldener Heinrich&#8221; in Stuttgart, eine der ältesten schwulen Kneipen der Republik&#8230;<span id="more-317"></span></p>
<p>Drei aus der NS-Szene bekannte junge Männer griffen dort Gäste an, beschimpften, schlugen und traten sie. Danach sprühten sie Tränengas. Kritisiert wird nun auch das Vorgehen der Polizei, da die Täter zwar festgenommen wurden, sich im offiziellen Polizeibericht jedoch kein Hinweis darauf findet, dass das Ziel der Gewalt ein Lokal der GLBT-Szene war. Dementsprechend wurde auch der politischen Ausrichtung der Schläger keine Beachtung geschenkt.</p>
<p><strong>Rechtsradikale homophobe Gewalt wird gerne verschwiegen oder verharmlost</strong></p>
<p>Kritik daran übte die grüne &#8220;LAG Lesben, Schwule und Transgender&#8221;. Es ist wichtig alle Hassverbrechen auch als solche zu benennen, um Diskriminierung sichtbar zu machen, so auch <a href="http://www.blu.fm">blu&#8230;</a>&#8230;</p>
<p>Ob es da einen Zusammenhang gibt?</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2012/03/gewalt/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&#8230; oder was sagen Sie dazu:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2012/03/gewalt/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<div class="shr-publisher-317"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2012/03/gewalt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hirschfeld &amp; Freud: Wie wird man heterosexuell?</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2012/01/hirschfeld/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2012/01/hirschfeld/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[GLBT]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=313</guid>
		<description><![CDATA[Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230; Ilka Quindeau: Wie wird man heterosexuell? [BESTELLEN?] Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet. Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative &#8220;Queer Nations&#8221;, einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Instituts für Sexualwissenschaft widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures. „Per scientiam ad justitiam“ „Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“ „Through science to justice“ Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-313"></div><p>Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230;<span id="more-313"></span></p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg"><img class="alignright" src="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg" alt="M. Hirschfeld" width="298" height="464" /></a><span style="font-size: medium;"><strong><em>Ilka Quindeau:</em></strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><strong><em> Wie wird man heterosexuell?</em></strong></span><br />
[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3939542857">BESTELLEN?</a>]</p>
<p>Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet.</p>
<p>Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative <a href="http://www.queer-nations.de/" target="_blank">&#8220;Queer Nations&#8221;</a>,  einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten <a href="http://glbt-news.israel-live.de/deutschland/hirschfeld.htm">Instituts für Sexualwissenschaft</a> widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures.</p>
<p><strong>„Per scientiam ad justitiam“</strong><br />
<strong>„Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“</strong><br />
<strong>„Through science to justice“</strong><br />
<em>Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)</em></p>
<div class="shr-publisher-313"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2012/01/hirschfeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Islam &amp; Homosexualität: Die Vertreibung aus dem Serail</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2012/01/islam-homosexualitaet/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2012/01/islam-homosexualitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=307</guid>
		<description><![CDATA[Ganz zurecht geraten islamische Staaten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt westlicher Medien. Oft werden solche Vorfälle als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretiert. In einigen Bundesländern wurde deshalb vorgeschlagen, Muslime im Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen zu befragen&#8230; Dabei stellt sich die Frage, ob deklassierte Halbstarke aus Migrantenfamilien, die aggressiv auf Schwule reagieren, wirklich religiös-kulturelle Motive unterstellt werden können. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschworen Homosexuelle die Kultur des &#8220;Orient&#8221; als ein tolerantes Gegenbeispiel zu Europa mit seinen Jahrhunderten voller religiöser und säkularer Verfolgung. Die klassische arabische Liebeslyrik ist voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, wie man sie in der Literatur des &#8220;aufgeklärten&#8221; Abendlands vergeblich sucht. Manche wollen deshalb nicht glauben, dass sich die Lebensweise in islamischen Gesellschaften in einer so kurzen Zeitspanne auf so einschneidende Weise geändert haben soll. Auf der Suche nach einer Erklärung dieses Wandels fand Georg Klauda zahlreiche historische und aktuelle Quellen, die belegen sollen, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist. Vielmehr handele es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen der ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben. Homophobie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-307"></div><p>Ganz zurecht geraten islamische Staaten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt westlicher Medien. Oft werden solche Vorfälle als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretiert. In einigen Bundesländern wurde deshalb vorgeschlagen, Muslime im Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen zu befragen&#8230;<span id="more-307"></span></p>
<p>Dabei stellt sich die Frage, ob deklassierte Halbstarke aus Migrantenfamilien, die aggressiv auf Schwule reagieren, wirklich religiös-kulturelle Motive unterstellt werden können.</p>
<p>Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschworen Homosexuelle die Kultur des &#8220;Orient&#8221; als ein tolerantes Gegenbeispiel zu Europa mit seinen Jahrhunderten voller religiöser und säkularer Verfolgung. Die klassische arabische Liebeslyrik ist voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, wie man sie in der Literatur des &#8220;aufgeklärten&#8221; Abendlands vergeblich sucht.</p>
<p>Manche wollen deshalb nicht glauben, dass sich die Lebensweise in islamischen Gesellschaften in einer so kurzen Zeitspanne auf so einschneidende Weise geändert haben soll. Auf der Suche nach einer Erklärung dieses Wandels fand Georg Klauda zahlreiche historische und aktuelle Quellen, die belegen sollen, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist. Vielmehr handele es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen der ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben.<br />
Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird.</p>
<div><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3939542342">BESTELLEN?</a>]</strong></div>
<p>Durch den Diskurs über den «Kampf der Kulturen» ist die Gegenüberstellung von Christentum und Islam, Orient und Okzident wieder zu einem dominanten Motiv geworden. Dies gilt auch für das Thema Homosexualität. So wird im «Muslim-Fragebogen», den die baden-württembergische Landesregierung im Jahr 2005 entwickelte, die Toleranz gegenüber homosexuellen Lebensweisen zu jenen «westlichen Werten» gezählt, die man von muslimischen Einwanderern potentiell in Frage gestellt sieht.</p>
<p>Eine solche Einschätzung überrascht, vergleicht man sie mit den fast schon stereotypen Bekundungen, die sich in nahezu allen Geschichtsbüchern aus dem Bereich der gay &amp; lesbian studies finden lassen. So schreibt etwa Rictor Norton:</p>
<blockquote><p>«Homophobie ist hochgradig spezifisch für die christliche Tradition, was ein Grund dafür ist, warum Sodomie [hier im Sinne von mann-männlichem Analverkehr – G. K.] oft den Juden und den Türken zugeschrieben wird.»1</p></blockquote>
<p>Ähnlich das Fazit von Byrne Fone in Homophobia – a history:</p>
<blockquote><p>«Manchmal scheint Homophobie in der westlichen Kultur besonders virulent, ja vielleicht sogar auf sie beschränkt zu sein. Studien sexuellen Verhaltens in anderen Kulturen, vergangenen und gegenwärtigen, haben selten die soziale, gesetzliche, moralische oder politische Missbilligung homosexuellen Verhaltens entdeckt, die so vielen Epochen der westlichen Geschichte gemeinsam ist. Tatsächlich bleibt in der modernen westlichen Gesellschaft […] Homophobie vielleicht das letzte akzeptable Vorurteil.»2</p></blockquote>
<p>Der Kontrast zur aktuellen Debatte könnte größer kaum sein. Etwa wenn der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban im Interview mit der tageszeitung das Christentum als ethisches Vorbild für den Islam anpreist – und dabei unwidersprochen die Aussage tätigt, dass Homosexualität «in Europa […] nie mit dem Tode bestraft» worden wäre&#8230; <a href="http://www.pharmacon.net/2011/12/homosexualitaet-2/">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3939542342">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<div class="shr-publisher-307"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2012/01/islam-homosexualitaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Prague Pride unter Polizeischutz: Rund 5000 Menschen kamen zur Parade</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/08/prague-pride/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/08/prague-pride/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 20:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=300</guid>
		<description><![CDATA[Geschuetzt von einem Grossaufgebot der Polizei haben am Samstag Tausende Menschen an der ersten Homosexuellenparade in Prag teilgenommen. Eine  kleine Gruppe von Rechtsextremisten versuchte am Samstag, den Marsch   durch das Prager Stadtzentrum zu behindern. Die Stoerer wurden aber von der Polizei auf Distanz gehalten. Im Vorfeld hatte Praesident Vaclav   Klaus durch abfaellige Bemerkungen ueber die Parade international fuer   Empoerung gesorgt&#8230; An dem Umzug, der den Hoehepunkt des von Mittwoch bis Sonntag dauernden Homosexuellenfestivals Prague Pride bildete, nahmen nach Schaetzungen   mehr als 5000 Menschen teil. Einzelne Teilnehmer protestierten mit     Transparenten wie ,,Ich schaeme mich fuer den Praesidenten&#8221; gegen den      veraechtlichen Ton ihres Staatsoberhaupts. Auch andere konservative     Politiker und die katholische Kirche hatten das Festival heftig kritisiert. Der selbst zur konservativen buergerdemokratischen Partei   ODS gehoerende Prager Buergermeister Bohuslav Svoboda lehnte es aber    trotz einer schriftlichen Aufforderung des katholischen Erzbischofs    Dominik Duka ab, seine Schirmherrschaft ueber die Veranstaltung  zurueckzuziehen. Auch die Botschafter von 13 Laendern, unter ihnen  Oesterreich, Deutschland und die Schweiz, hatten der Veranstaltung ihre Unterstuetzung ausgesprochen. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-300"></div><p>Geschuetzt von einem Grossaufgebot der Polizei haben am Samstag Tausende Menschen an der ersten Homosexuellenparade in Prag teilgenommen. Eine  kleine Gruppe von Rechtsextremisten versuchte am Samstag, den Marsch   durch das Prager Stadtzentrum zu behindern. Die Stoerer wurden aber von der Polizei auf Distanz gehalten. Im Vorfeld hatte Praesident Vaclav   Klaus durch abfaellige Bemerkungen ueber die Parade international fuer   Empoerung gesorgt&#8230;<span id="more-300"></span></p>
<p>An dem Umzug, der den Hoehepunkt des von Mittwoch bis Sonntag dauernden Homosexuellenfestivals Prague Pride bildete, nahmen nach Schaetzungen   mehr als 5000 Menschen teil. Einzelne Teilnehmer protestierten mit     Transparenten wie ,,Ich schaeme mich fuer den Praesidenten&#8221; gegen den      veraechtlichen Ton ihres Staatsoberhaupts. Auch andere konservative     Politiker und die katholische Kirche hatten das Festival heftig kritisiert.</p>
<p>Der selbst zur konservativen buergerdemokratischen Partei   ODS gehoerende Prager Buergermeister Bohuslav Svoboda lehnte es aber    trotz einer schriftlichen Aufforderung des katholischen Erzbischofs    Dominik Duka ab, seine Schirmherrschaft ueber die Veranstaltung  zurueckzuziehen. Auch die Botschafter von 13 Laendern, unter ihnen  Oesterreich, Deutschland und die Schweiz, hatten der Veranstaltung ihre Unterstuetzung ausgesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-300"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/08/prague-pride/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>§175 und der Rosa Winkel: Die letzten Überlebenden der NS-Schwulenverfolgung sterben</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/08/175/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/08/175/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 06:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; berichtete gestern vom Tod eines der letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Homosexueller&#8230; Rudolf Brazda (98) gestorben Im April 1937 wurde er in Leipzig zum ersten Mal zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Vier Jahre später erneute Verhaftung, diesmal kam er ins Konzentrationslager Buchenwald als einer von 650 Häftlingen mit dem rosa Winkel. Wie die anderen, hätte auch er im Steinbruch arbeiten müssen, aber er gefiel einem der Aufseher, der ihm eine Tätigkeit in der Sanitätsbaracke verschaffte. Am 11. April 1945 wurde das Lager von den Alliierten befreit, Brazda verließ Deutschland, ging nach Frankreich und ließ sich in Mulhouse in seinem erlernten Beruf als Dachdecker nieder. Dort traf er auch seinen späteren Lebensgefährten Edouard Mayer. Die beiden blieben ein Paar bis zu Edouards Tod 2003. Wie fast alle anderen nach dem Paragraf 175 verurteilten Homosexuellen hat Rudolf Brazda nie eine Wiedergutmachung erfahren, keine Entschädigung, nichts. Im Gegenteil, der verhasste Paragraf 175 blieb in Deutschland noch gültig bis fast 30 Jahre nach Kriegsende. Eine letzte Ehre wurde Brazda allerdings in seiner Wahlheimat zuteil, wo er am 28. April 2010 die höchste Auszeichnung Frankreichs, den Orden der Ehrenlegion, erhalten hat. Die BZ fragt, wie viel Angst homosexuelle Männer, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-295"></div><p>Die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; berichtete gestern vom Tod eines der letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Homosexueller&#8230;<span id="more-295"></span></p>
<p><strong>Rudolf Brazda (98) gestorben</strong></p>
<p>Im April 1937 wurde er in Leipzig zum ersten Mal zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Vier Jahre später erneute Verhaftung, diesmal kam er ins Konzentrationslager<br />
Buchenwald als einer von 650 Häftlingen mit dem rosa Winkel. Wie die anderen, hätte auch er im Steinbruch arbeiten müssen, aber er gefiel einem der Aufseher, der ihm eine Tätigkeit in der Sanitätsbaracke verschaffte.<br />
Am 11. April 1945 wurde das Lager von den Alliierten befreit, Brazda verließ Deutschland, ging nach Frankreich und ließ sich in Mulhouse in seinem erlernten Beruf als Dachdecker<br />
nieder. Dort traf er auch seinen späteren Lebensgefährten Edouard Mayer. Die beiden blieben ein Paar bis zu Edouards Tod 2003.</p>
<h3>Wie fast alle anderen nach dem Paragraf 175 verurteilten Homosexuellen hat Rudolf Brazda nie eine Wiedergutmachung erfahren, keine Entschädigung, nichts. Im Gegenteil, der verhasste Paragraf 175 blieb in Deutschland noch gültig bis fast 30 Jahre nach Kriegsende.</h3>
<p>Eine letzte Ehre wurde Brazda allerdings in seiner Wahlheimat zuteil, wo er am 28. April 2010 die höchste Auszeichnung Frankreichs, den Orden der Ehrenlegion, erhalten hat.</p>
<p>Die BZ fragt, wie viel Angst homosexuelle Männer, die in dieser Zeit gelebt haben, wohl gehabt haben müssen, so dass sich auch in der Zeit nach 1945 nur so wenige öffentlich zu Wort meldeten und auf das NS-Unrecht und die Folgen des §175 hinwiesen. Rudolf Brazda war einer von ihnen. Am 3. August 2011, einem Mittwoch, ist er im Alter von 98 Jahren in einem Krankenhaus in Bantzenheim (Frankreich) gestorben.</p>
<p>Sein Angedenken sei in Ehren</p>
<p><em>Quelle: Berliner Zeitung Nr. 181/2011 vom 05.08.2011, S.5</em></p>
<div class="shr-publisher-295"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/08/175/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gleiche Rechte für unterschiedliche Menschen!</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/06/strassenfest/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/06/strassenfest/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 16:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=285</guid>
		<description><![CDATA[קוויר ברלין קורא לך »זכויות שוות ללא שווים !« Queer Strassenfest in Berlin 2011 תחת הכותרת &#8220;זכויות שוות ללא שווים&#8221;, הקרן ריינבו ברלין מציגה את הפסטיבל השנתי להומואים ולסביות הגדול באירופה והתשעה עשר, כמו כל שנה הפסיטבל יתקיים סביב כיכר נולנדורפ-פלאץ בשונברג, אישזור הגייז הידוע של ברלין. הפסטיבל יתקיים באזור התחום שבין הרחובות Motzstrasse, Eisenacher Strasse, Fuggerstrasse and Kalckreuthstrasse, ומתפרש על שטח בגודל 20.000 מטר מרובע בו יציגו מעולם הספורט, רדיו, תיירות, סרטים, אידס ופוליטיקה, כמו כן תערוכות מקשת רחבה של קבוצות לסביות, הומואים, ביסקסואליים וטראנסג&#8217;נדרים ביחד עם עשרות נקודות הסברה ודוכנים מכירה יהיו מגוון רחב של כיבודים קולינרים ובשני ימי הפסטיבל מופעים בחמש סגנונות שונים. ובשאר ימי הפסטיבל יהיו חמישה מופעים אנרגטים מופעים: »The Connection« עם מוזיקת האוס וטכנו »Disco Ball«   עם להיטים משנות השבעים והשמונים »Queer Media« מופע מבדר ומעורב של DJs הומוים ולסביות ובנוסף מופע »Women´s Showcase« שוב השנה הזאת הקטע המגניב של הפסטיבל יהיה רעיונות אישים “הספה הפרועה” לוקחת מקום על הבמה המרכזית בפינת  Eisenacher Strasse ו Fuggerstrasse בין שלוש לארבע אחרי הצהרים גרהרד הופמאן ו ביגי ואן בלונד יושיבו אורחים מהפוליטיקה והתרבות דרך מתחנת הבשר להנאת כולםאחרי הספה הפראית ביום ראשון יהיו מגוון רחב של תוכניות של רוק ופופ עד אחדעשרה בלילה וביום ראשון [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-285"></div><h2 style="text-align: right;" dir="rtl"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/athmosphaere.gif"><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px;" src="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/athmosphaere.gif" alt="" hspace="0" width="270" height="173" /></a><strong>קוויר ברלין קורא לך</strong><strong><br />
»זכויות שוות ללא שווים !« </strong></h2>
<p style="text-align: right;"><strong>Queer Strassenfest in Berlin 2011<br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">תחת הכותרת &#8220;זכויות שוות ללא שווים&#8221;, הקרן ריינבו ברלין מציגה את הפסטיבל  השנתי להומואים ולסביות הגדול באירופה והתשעה עשר, כמו כל שנה הפסיטבל  יתקיים סביב כיכר נולנדורפ-פלאץ בשונברג, אישזור הגייז הידוע של ברלין.</p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">הפסטיבל יתקיים באזור התחום שבין הרחובות <a title="© 2008 Regenbogenfonds e.V." rel="lightbox" href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/lageplan_gross.jpg">Motzstrasse, Eisenacher Strasse, Fuggerstrasse and Kalckreuthstrasse</a>,  ומתפרש על שטח בגודל 20.000 מטר מרובע בו יציגו מעולם הספורט, רדיו,  תיירות, סרטים, אידס ופוליטיקה, כמו כן תערוכות מקשת רחבה של קבוצות  לסביות, הומואים, ביסקסואליים וטראנסג&#8217;נדרים</p>
<p style="text-align: right;">ביחד עם עשרות נקודות הסברה ודוכנים מכירה יהיו מגוון רחב של כיבודים  קולינרים ובשני ימי הפסטיבל מופעים בחמש סגנונות שונים. ובשאר ימי הפסטיבל  יהיו חמישה מופעים אנרגטים מופעים: »The Connection« עם מוזיקת האוס וטכנו  »Disco Ball«   עם להיטים משנות השבעים והשמונים »Queer Media« מופע מבדר  ומעורב של DJs הומוים ולסביות ובנוסף מופע »Women´s Showcase«</p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">שוב השנה הזאת הקטע המגניב של הפסטיבל יהיה רעיונות אישים “הספה הפרועה”  לוקחת מקום על הבמה המרכזית בפינת  Eisenacher Strasse ו Fuggerstrasse בין  שלוש לארבע אחרי הצהרים גרהרד הופמאן ו ביגי ואן בלונד יושיבו אורחים  מהפוליטיקה והתרבות דרך מתחנת הבשר להנאת כולםאחרי הספה הפראית ביום ראשון  יהיו מגוון רחב של תוכניות של רוק ופופ עד אחדעשרה בלילה וביום ראשון עד  עשר</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/sofastart.jpg"><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0pt none;" src="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/sofastart.jpg" border="0" alt="" hspace="0" width="270" height="173" /></a></p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php?sid=11" target="_self">»Das wilde Sofa«</a><br />
צפויים להגיע יותר מארבע מאות  חמישים אלף אורחים שיבואו במהלך השבוע  פסטיבלי גני הבירה, ברי קוקטלים במות ומתחמי ריקוד יהפכו את האיזור סביב  נולאנדורפ-פלאצ למסיבה הקווירית המועדפת של ברלין  מאחד-עשרה בבוקר עד  השעות המאוחרות של  הלילה זה יהיה “ברוכים הבאים לקברט”</p>
<p style="text-align: right;" dir="ltr"><em>תרגום אמיר גפן<br />
Regenbogenfonds e.V.</em></p>
<div class="shr-publisher-285"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/06/strassenfest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beim lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin: TelAvivGayVibe</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 16:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[GLBT]]></category>
		<category><![CDATA[TLV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=280</guid>
		<description><![CDATA[Beim 19. lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin am 18. und 19. Juni wird zum ersten Mal auch eine Delegation von TelAvivGayVibe mit dabei sein&#8230; Nicht nur mit einem Info-Stand wird sich die Delegation dort präsentieren, sondern auch auf der Bühne. Am Samstag treten auf drei Bühnen folgende Künstler aus Tel Aviv auf: Auf der Connection-Bühne um 16:30 Uhr: YoAv Arnon, auf der Hauptbühne um 18:30 Uhr: EpiphOny, Nikka sowie Talula Bonet und auf der Frauenbühne um 20:00 Uhr: DJ Tami Bibring (Tech-House + Nu-Disco) Mehr Informationen über die Musiker: YoAv Arnon: http://soundcloud.com/yoavarnon Talula Bonet: http://www.facebook.com/talula.bonet EpiphOny: Nikka: DJ Tami Bibring: Mehr Informationen über TelAvivGayVibe Mehr Informationen zum lesbisch-schwulen Stadtfest]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-280"></div><p>Beim 19. lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin am 18. und 19. Juni wird zum ersten Mal auch eine Delegation von TelAvivGayVibe mit dabei sein&#8230;<span id="more-280"></span></p>
<p>Nicht nur mit einem Info-Stand wird sich die Delegation dort präsentieren, sondern auch auf der Bühne. Am Samstag treten auf drei Bühnen folgende Künstler aus Tel Aviv auf:<br />
Auf der Connection-Bühne um 16:30 Uhr: YoAv Arnon, auf der Hauptbühne um 18:30 Uhr: EpiphOny, Nikka sowie Talula Bonet und auf der Frauenbühne um 20:00 Uhr: DJ Tami Bibring (Tech-House + Nu-Disco)</p>
<p>Mehr Informationen über die Musiker:</p>
<p>YoAv Arnon: <a href="http://soundcloud.com/yoavarnon" target="_blank">http://soundcloud.com/yoavarnon<br />
</a></p>
<p>Talula Bonet: <a href="http://www.facebook.com/talula.bonet" target="_blank">http://www.facebook.com/talula.bonet</a></p>
<p>EpiphOny:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Nikka:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>DJ Tami Bibring:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Mehr Informationen über <a href="http://www.gayisrael.org.il/tourisemContentItems.php?sectionID=705&amp;itemID=1271"><strong>TelAvivGayVibe</strong></a></p>
<p>Mehr Informationen zum<a href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php?sid=1"><strong> lesbisch-schwulen Stadtfest</strong></a></p>
<div class="shr-publisher-280"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MANEO: Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts in Tel Aviv</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/06/maneo/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/06/maneo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 15:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[CSD]]></category>
		<category><![CDATA[GLBT]]></category>
		<category><![CDATA[TLV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=274</guid>
		<description><![CDATA[Anfang Juni reisten Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts MANEO mit einer Delegation aus Berlin und Köln nach Tel Aviv&#8230; Newsletter der israelischen Botschaft Berlin Unter den Teilnehmern war eine parteiübergreifende Delegation des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Reise fand im Rahmen der &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; statt und war die Antwort auf den Besuch von Jugendlichen aus Tel Aviv nach Berlin, die 2009 einen Anschlag auf einen Jugendtreff der LGBT-Organisation Agudah in Tel Aviv überlebt hatten. Bei dem Anschlag wurden zwei junge Menschen erschossen und 13 weitere zum Teil schwer verletzt. Zu den Programmpunkten gehörten Gespräche mit der israelischen Polizei sowie ein Empfang in der Knesset bei dem Gespräche u.a. mit Parlamentspräsidentin Rubi Rivlin (Likud) und Tzipi Livni (Kadima) geführt wurden. Die Delegation besuchte das Willy-Brandt-Center und das Agudah-Zentrum und wurde vom stellvertretenden Bürgermeister von Tel Aviv, Meital Lehavi und der Ratsvorsitzenden des Tel Aviver Stadtrates, Yael Dayan, begrüßt. Darüber hinaus war die Gruppe zu Gast in der deutschen Botschaft, wo sie von Botschafter Harald Kindermann empfangen wurde. Neben Berliner Jugendlichen, die im letzten Jahr ihre Tel Aviver Gäste in Berlin und Köln begleitet hatten, nahmen die Abgeordneten Tom Schreiber (SPD), Sascha Steuer (CDU), Dirk Beherndt (Grüne) und Sylvia von Stieglitz (FDP), Vertreter der Berliner und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-274"></div><p>Anfang Juni reisten Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts MANEO mit einer Delegation aus Berlin und Köln nach Tel Aviv&#8230;<span id="more-274"></span></p>
<p><em>Newsletter der israelischen Botschaft Berlin </em></p>
<p>Unter den Teilnehmern war eine parteiübergreifende Delegation des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Reise fand im Rahmen der &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; statt und war die Antwort auf den Besuch von Jugendlichen aus Tel Aviv nach Berlin, die 2009 einen Anschlag auf einen Jugendtreff der LGBT-Organisation Agudah in Tel Aviv überlebt hatten. Bei dem Anschlag wurden zwei junge Menschen erschossen und 13 weitere zum Teil schwer verletzt.</p>
<p>Zu den Programmpunkten gehörten Gespräche mit der israelischen Polizei sowie ein Empfang in der Knesset bei dem Gespräche u.a. mit Parlamentspräsidentin Rubi Rivlin (Likud) und Tzipi Livni (Kadima) geführt wurden.</p>
<p>Die Delegation besuchte das Willy-Brandt-Center und das Agudah-Zentrum und wurde vom stellvertretenden Bürgermeister von Tel Aviv, Meital Lehavi und der Ratsvorsitzenden des Tel Aviver Stadtrates, Yael Dayan, begrüßt.</p>
<p>Darüber hinaus war die Gruppe zu Gast in der deutschen Botschaft, wo sie von Botschafter Harald Kindermann empfangen wurde. Neben Berliner Jugendlichen, die im letzten Jahr ihre Tel Aviver Gäste in Berlin und Köln begleitet hatten, nahmen die Abgeordneten Tom Schreiber (SPD), Sascha Steuer (CDU), Dirk Beherndt (Grüne) und Sylvia von Stieglitz (FDP), Vertreter der Berliner und Kölner Polizei, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Kölner AIDS- Hilfe, des Berliner CSD und MANEO teil.</p>
<p>In einem Gespräch mit der ARD in Tel Aviv erklärte MANEO-Projektleiter und Leiter der Delegation in Israel Bastian Finke: &#8220;Es ist für uns eine große Ehre, von unseren Freunden und auch von so vielen offiziellen Vertretern in Tel Aviv und Jerusalem mit offenen Armen empfangen worden zu sein. Das Interesse ist auf allen Seiten groß, den Austausch fortzusetzen. Wir hoffen, dass die begonnenen Kontakte mit Unterstützung offizieller Stellen weiter fortgesetzt werden&#8221;.</p>
<p>Zum vollständigen Bericht bei <a href="http://www.maneo.de/presse/detail/article/zwei-jahre-nach-dem-anschlag-regenbogenbruecke-auf-gegenbesuch-in-tel-aviv.html">MANEO&#8230; </a></p>
<p>Unter dem Motto &#8220;It&#8217;s worth being gay&#8221; fand am vergangenen Freitag die jährliche Gay Pride Parade in Tel Aviv statt. Mit Straßenfesten, Parties am Strand und einer Gay City Tour wurde die Vielfalt der israelischen Gesellschaft gefeiert. Tausende Tel Avivim und Touristen feierten bei der Straßenparade mit, die die größte in der Geschichte der Tel Aviv Pride Parades war.</p>
<p>Fotos von der Tel Aviv Pride Parade 2011: <a href="http://www.flickr.com/photos/israel_germany/sets/72157626966396684/">Botschaft Israels</a> | <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/06/13/gaypride-2/">haGalil.com</a>&#8230;</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/maneo/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<div class="shr-publisher-274"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/06/maneo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gay Pride Tel Aviv 2011</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/06/gay-pride-tel-aviv-2011/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/06/gay-pride-tel-aviv-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 11:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=269</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag war es wieder soweit, in Tel Aviv wurde laut und bunt die alljährliche Gay Pride gefeiert. Laut Organisatoren war es die größte Gay Parade in der Geschichte der Stadt&#8230; haGalil &#8211; 13. Juni 2011 – י״א בסיון תשע״א &#8211; Bei einer Kundgebung im Meir Park sprachen u.a. Oppositionsführerin Zippi Livni und Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai. Livni betonte, dass alle politischen Parteien und Führungspersönlichkeiten in Israel dem Kampf für Gleichheit verpflichtet seien. “Wir sind hier, um zusammen gegen jedes Phänomen des Hasses zu kämpfen, um für Israels Werte zu kämpfen”, so Livni. Meretz-Politiker Nitzan Horowitz, Israels einziger bekennender homosexuelle Knesset-Abgeordnete, erinnerte sich in seiner Rede an eine Zeit, “in der ich von so einer Veranstaltung nur träumen konnte, so zu sein wie ich bin ohne mich zu schämen.” Aber noch immer gäbe es Tausende Israelis, die zuhause sitzen und sich heimlich wünschten, sie könnten auch dabei sein. Anders als in den vorigen Jahren gab es am Freitag keine Proteste von rechten Aktivisten gegen die Parade. Unter den Teilnehmern waren in diesem Jahr auch vermehrt religiöse Männer mit Israel- und Regenbogenfahnen zu sehen. Die Parade am Freitag sei die größte in der Geschichte Tel Avivs, sagte der zuständige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-269"></div><p>Am vergangenen Freitag war es wieder soweit, in Tel Aviv wurde laut und bunt die alljährliche Gay Pride gefeiert. Laut Organisatoren war es die größte Gay Parade in der Geschichte der Stadt&#8230;<span id="more-269"></span></p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/06/13/gaypride-2/">haGalil &#8211; 13. Juni 2011 – י״א בסיון תשע״א</a> &#8211; Bei einer Kundgebung im Meir Park sprachen u.a. Oppositionsführerin Zippi Livni und Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai. Livni betonte, dass alle politischen Parteien und Führungspersönlichkeiten in Israel dem Kampf für Gleichheit verpflichtet seien. “Wir sind hier, um zusammen gegen jedes Phänomen des Hasses zu kämpfen, um für Israels Werte zu kämpfen”, so Livni. Meretz-Politiker Nitzan Horowitz, Israels einziger bekennender homosexuelle Knesset-Abgeordnete, erinnerte sich in seiner Rede an eine Zeit, “in der ich von so einer Veranstaltung nur träumen konnte, so zu sein wie ich bin ohne mich zu schämen.” Aber noch immer gäbe es Tausende Israelis, die zuhause sitzen und sich heimlich wünschten, sie könnten auch dabei sein.</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/gay-pride-tel-aviv-2011/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anders als in den vorigen Jahren gab es am Freitag keine Proteste von rechten Aktivisten gegen die Parade. Unter den Teilnehmern waren in diesem Jahr auch vermehrt religiöse Männer mit Israel- und Regenbogenfahnen zu sehen.</p>
<p>Die Parade am Freitag sei die größte in der Geschichte Tel Avivs,  sagte der zuständige Berater der Stadt Yaniv Weizman. Mehr als 100.000  Teilnehmer hätten gemeinsam gefeiert. Die Parade endete am Gordon Strand  mit einer großen Party.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/06/13/gaypride-2/">Fotogalerie</a></li>
<li><a href="http://glbt-news.israel-live.de/">GLBT Israel</a></li>
<li><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/07/29/glbt-5/">Israel: Vorreiterrolle bei Rechten von Schwulen und Lesben</a></li>
<li><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2007/02/lgbt.htm">Ein Stück Freiheit im Nahen Osten</a></li>
</ul>
<p>Video: © Marc Pfaff</p>
<p><a href="http://glbt-news.israel-live.de/"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-269"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/06/gay-pride-tel-aviv-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zehntausende feiern Gay-Parade in Tel Aviv</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2011/06/tel-aviv-3/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2011/06/tel-aviv-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[CSD]]></category>
		<category><![CDATA[GLBT]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[TLV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=265</guid>
		<description><![CDATA[Schrill, bunt und voller Offenheit &#8211; so haben sich fast Hunderttausend Schwule und Lesben zur internationalen Gay-Parade in Tel Aviv gezeigt. Bei strahlendem Sonnenschein zogen sie durch die Stadt am Meer, die im Gegensatz zur israelischen Hauptstadt Jerusalem sehr liberal ist&#8230; Videoblog von Richard C. Schneider: [Video / Download MP4] Fotostrecke / Video: Gay Pride Tel Aviv 2011 Am vergangenen Freitag war es wieder soweit, in Tel Aviv wurde laut und bunt die alljährliche Gay Pride gefeiert. Laut Organisatoren war es die größte Gay Parade in der Geschichte der Stadt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-265"></div><p>Schrill, bunt und voller Offenheit &#8211; so haben sich fast Hunderttausend Schwule und Lesben zur internationalen Gay-Parade in Tel Aviv gezeigt. Bei strahlendem Sonnenschein zogen sie durch die Stadt am Meer, die im Gegensatz zur israelischen Hauptstadt Jerusalem sehr liberal ist&#8230;<span id="more-265"></span></p>
<p>Videoblog von <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/videobloggayparade100.html">Richard C. Schneider</a>: <a href="http://tagesschau.vo.llnwd.net/d3/video/2011/0613/TV-20110613-0637-5501.webl.h264.mp4">[Video / Download MP4]</a></p>
<p>Fotostrecke / Video: <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/06/13/gaypride-2/">Gay Pride Tel Aviv 2011</a><br />
Am vergangenen Freitag war es wieder soweit, in Tel Aviv wurde laut und bunt die alljährliche Gay Pride gefeiert. Laut Organisatoren war es die größte Gay Parade in der Geschichte der Stadt&#8230;</p>
<div class="shr-publisher-265"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2011/06/tel-aviv-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://tagesschau.vo.llnwd.net/d3/video/2011/0613/TV-20110613-0637-5501.webl.h264.mp4" length="99532303" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Faschistischer Terror in Belgrad</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-3/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 20:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodox]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=236</guid>
		<description><![CDATA[Tränengas Knüppel und Wasserwerfer musste die serbische Polizei gestern in Belgrad gegen offen faschistische Gruppen anwenden. Am Sonntag sollte eine friedliche Parade grell, bunt, schrill,&#160; in Anlehnung an die&#160; Christopher Street Day-Paraden in Europa und den USA durch einen Randbezirk von Belgrad führen. Doch der Umzug von Homosexuellen und Lesben mündete in Chaos und Gewalt&#8230; Das Motto der Parade war &#8220;Parade des Stolzes&#8221;. Die rund 1000 Schwulen und Lesben, wurden von tausenden faschistoiden Randalierern angegriffen. Viele Schlägergruppen wurden von Geistlichen angeführt. Die Randalierer trugen Heiligenbilder, Ikonen und Kreuze und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Die Polizei sollte offiziell den Umzug beschützen. Dies gelang den eingesetzten Polizisten in der Stärke von 5000 Mann nur sehr unzureichend. Die meist jugendlichen Rechtsextremisten verwüsteten zwei Linienbusse, demolierten mehrere Autos, plünderten Geschäfte, rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung und setzten Müllcontainer in Brand. Verteidigungsminister Dragan Sutanovac musste zugeben: „Das ist ein sehr trauriger Tag für Serbien“. In der Tat, die Unruhen waren ein unerhörter Ausbruch von Hass.Mit Tränengas versuchten die Polizisten, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Offiziell&#160; sind mehr&#160; als 120 Menschen, zumeist Sicherheitskräfte, laut Gesundheitsministerium verletzt. Die Polizei nahm mehr als 100 Randalierer fest. Der Bürgermeister von Belgrad sagte, „die Aufräumarbeiten nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-236"></div><p>Tränengas Knüppel und Wasserwerfer musste die serbische Polizei gestern in Belgrad gegen offen faschistische Gruppen anwenden. Am Sonntag sollte eine friedliche Parade grell, bunt, schrill,&nbsp; in Anlehnung an die&nbsp; <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1592754/80-000-bei-CSD-Parade-in-Hamburg.html">Christopher Street Day-Paraden</a> in Europa und den USA durch einen Randbezirk von Belgrad führen. Doch der Umzug von Homosexuellen und Lesben mündete in Chaos und Gewalt&#8230;<span id="more-236"></span></p>
<p>Das Motto der Parade war &#8220;Parade des Stolzes&#8221;. Die rund 1000 Schwulen und Lesben, wurden von tausenden faschistoiden Randalierern angegriffen. Viele Schlägergruppen wurden von Geistlichen angeführt. Die Randalierer trugen Heiligenbilder, Ikonen und Kreuze und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Die Polizei sollte offiziell den Umzug beschützen. Dies gelang den eingesetzten Polizisten in der Stärke von 5000 Mann nur sehr unzureichend.<br />
Die meist jugendlichen Rechtsextremisten verwüsteten zwei Linienbusse, demolierten mehrere Autos, plünderten Geschäfte, rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung und setzten Müllcontainer in Brand. Verteidigungsminister Dragan Sutanovac musste zugeben: „Das ist ein sehr trauriger Tag für Serbien“. In der Tat, die Unruhen waren ein unerhörter Ausbruch von Hass.Mit Tränengas versuchten die Polizisten, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Offiziell&nbsp; sind mehr&nbsp; als 120 Menschen, zumeist Sicherheitskräfte, laut Gesundheitsministerium verletzt. Die Polizei nahm mehr als 100 Randalierer fest. Der Bürgermeister von Belgrad sagte, „die Aufräumarbeiten nach den Verwüstungen würden rund eine Million Euro kosten.“&nbsp;<br />
Dennoch konnte die Parade des Stolzes durchgeführt werden. Das Hamburger Abendblatt schreibt heute:“Vor neun Jahren war der erste Umzug gescheitert, nachdem Extremisten die Teilnehmer angegriffen hatten. Im letzten Jahr war die Demonstration nach Drohungen abgesagt worden.</p>
<p>Verschiedene extremistische Organisationen hatten auch in diesem Jahr offen oder indirekt zu einem Angriff der Parade aufgerufen. Bischöfe der serbisch-orthodoxen Kirche und nationalistische Zeitungen hatte die Veranstaltung verhindern wollen.“ Die&nbsp; Diplomaten und Parlamentarier der EU, des Europaparlamentes, des Europarates und der OSZE hatten die Parade als &#8220;Test für die Achtung der Menschenrechte&#8221; in Serbien bezeichnet.</p>
<p>Ohne diese Vorgabe hätte die Parade sicher nicht durchgeführt werden können. Serbien will mit allen Mitteln in die EU. Ohne diesen Druck hätte sich wahrscheinlich jede serbische Regierung gegen die Love Parade gestellt. Die Homophobie die Romafeindlichkeit und der Rassismus gegen die Albaner in Kosovo stellt das Bewusstsein der Mitte der serbischen Gesellschaft dar. Allerdings ist das Auftauchen von offen faschistischen Gruppen in Serbien kein Sonderfall, im Gegenteil in vielen Staaten des ehemaligen Ostblocks kann dies diagnostiziert werden. Es gibt oftmals keine glaubwürdige Linke und in diese Lücke stoßen angesichts der enormen sozialen Verwerfungen, offen faschistische Gruppierungen hinein.</p>
<p style="font-style: italic;">Von Max Brym</p>
<div class="shr-publisher-236"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Belgrad: Tausende Rechtsextremisten demonstrierten gegen &#8216;Love Parade&#8217;</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-2/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 10:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodox]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegen Homosexuelle demonstriert. Der Wiener „Standard“ schrieb dazu:“Die Menge zog durch die Innenstadt, um in letzter Minute ein Verbot der für Sonntag geplanten ersten Parade von Schwulen und Lesben durchzusetzen. Die Demonstranten, vor allem junge Männer, schwenkten serbische Fahnen und trugen Ikonen sowie Heiligen-Bilder.“&#8230; Max Brym Zur Love Parade werden heute etwa 500 Teilnehmer erwartet. Innenminister Ivica Dacic stellte offiziell&#160; klar, dass der Schutz auch der homosexuellen Minderheit von den Gesetzen und der Verfassung des Landes vorgeschrieben werde. Regierungsmitglied: &#8220;Homosexualität ist eine Art Krankheit&#8221; Homosexualität &#8220;ist eine Art Krankheit&#8221;, verdammte Dragan Markovic, Chef der kleinen, mitregierenden Partei Vereintes Serbien (JS) am Samstag die &#8220;Parade des Stolzes&#8221;, die er eine &#8220;Schande&#8221; für das Land bezeichnete. Die orthodoxe Kirche sprach von &#8220;kranken Hirnen&#8221;, die ein &#8220;Sodom und Gomorrha&#8221; anrichteten. Laut Umfragen betrachten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Serbiens&#160; Homosexualität immer noch als Krankheit, berichtete die Zeitung &#8220;Blic&#8221; am Samstag in Belgrad. Die Ablehnung von&#160; Schwulen und Lesben sei &#8220;ein Charakterzug der serbischen Gesellschaft&#8221;, schrieb die Zeitung &#8220;Danas&#8221;. Laut dem „Standard“ wollen am Sonntag&#160; „rund 500 Homosexuelle am Rande der Innenstadt einen nur wenige hundert Meter kurzen Umzug veranstalten. Etwa 5.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-226"></div><p>Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegen Homosexuelle demonstriert. Der Wiener „Standard“ schrieb dazu:“Die Menge zog durch die Innenstadt, um in letzter Minute ein Verbot der für Sonntag geplanten ersten Parade von Schwulen und Lesben durchzusetzen. Die Demonstranten, vor allem junge Männer, schwenkten serbische Fahnen und trugen Ikonen sowie Heiligen-Bilder.“&#8230;<span id="more-226"></span></p>
<p><em>Max Brym</em></p>
<p>Zur Love Parade werden heute etwa 500 Teilnehmer erwartet. Innenminister Ivica Dacic stellte offiziell&nbsp; klar, dass der Schutz auch der homosexuellen Minderheit von den Gesetzen und der Verfassung des Landes vorgeschrieben werde.</p>
<p><strong>Regierungsmitglied: &#8220;Homosexualität ist eine Art Krankheit&#8221;</strong></p>
<p>Homosexualität &#8220;ist eine Art Krankheit&#8221;, verdammte Dragan Markovic, Chef der kleinen, mitregierenden Partei Vereintes Serbien (JS) am Samstag die &#8220;Parade des Stolzes&#8221;, die er eine &#8220;Schande&#8221; für das Land bezeichnete. Die orthodoxe Kirche sprach von &#8220;kranken Hirnen&#8221;, die ein &#8220;Sodom und Gomorrha&#8221; anrichteten.</p>
<p>Laut Umfragen betrachten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Serbiens&nbsp; Homosexualität immer noch als Krankheit, berichtete die Zeitung &#8220;Blic&#8221; am Samstag in Belgrad. Die Ablehnung von&nbsp; Schwulen und Lesben sei &#8220;ein Charakterzug der serbischen Gesellschaft&#8221;, schrieb die Zeitung &#8220;Danas&#8221;. Laut dem „Standard“ wollen am Sonntag&nbsp; „rund 500 Homosexuelle am Rande der Innenstadt einen nur wenige hundert Meter kurzen Umzug veranstalten. Etwa 5.000 Polizisten sind zu ihrem Schutz aufgeboten, nachdem rechtsextreme Vereine Gewalt gegen die Teilnehmer angedroht haben.“</p>
<p>Bereits vor neun Jahren hatten Schläger unter Führung eines Geistlichen schon zu Beginn einen ähnlichen Umzug aufgelöst und 40 Menschen verletzt. Im vorigen Jahr war die Parade nach einem öffentlichen Aufstand verschoben worden. Der neue Anlauf gilt nun auch&nbsp; als Test, ob in Serbien die Menschenrechte gewahrt werden.</p>
<p><strong>Diagnose: In Serbien tobt </strong><strong>sich </strong><strong>der Rechtsextremismus&nbsp; wieder offen aus. </strong></p>
<p>Wer wie die serbisch orthodoxe Kirche Homosexuelle Menschen als Menschen mit &#8220;kranken Hirnen&#8221; definiert, darf sich über den schlechten Ruf dieser Kirchenführer nicht wundern. Es ist kein Zufall, dass diese Kirchenführung Kosovo für sich beansprucht. Auch die Situation der Roma in Serbien ist angesichts der Stärke rechtsextremer Umtriebe und der staatlichen Romafeindlichkeit mehr als kompliziert.Die Roma leben in einem Slum außerhalb von Belgrad und müssen sich diverser Angriffe erwehren. Aus diesem Grund sollte man nicht nur den sofortigen Abschiebestopp der Roma nach Kosova einfordern, sondern auch den sofortigen Abschiebestopp nach Serbien.</p>
<div class="shr-publisher-226"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2010/10/belgrad-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Events: Tel Aviv bei den Gay Games in Köln</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2010/08/gay-games/</link>
		<comments>http://glbt.israel-live.de/2010/08/gay-games/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://glbt.israel-live.de/?p=222</guid>
		<description><![CDATA[Bei den diesjährigen Gay Games in Köln wird auch eine Delegation aus Tel Aviv für Stimmung sorgen – und zwar mit der „Tel Aviv Gay Vibe Beach Party“. Mit von der Partie sind die DJs, Performance-Künstler und Popstars Amir Faye-Guttman, Kay Long &#038; Osh-Ree, Henree, Tomer Heistein, Tami Bibring und Yoav Arnon&#8230; Wann: Donnerstag, 5. August, 17 bis 21.30 Uhr Wo: Neumarkt Eintritt: Frei Weitere Informationen bei der Botschaft des Staates Israel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-222"></div><p>Bei den diesjährigen Gay Games in Köln wird auch eine Delegation aus Tel Aviv für Stimmung sorgen – und zwar mit der „Tel Aviv Gay Vibe Beach Party“.<span id="more-222"></span> </p>
<p>Mit von der Partie sind die DJs, Performance-Künstler und Popstars Amir Faye-Guttman, Kay Long &#038; Osh-Ree, Henree, Tomer Heistein, Tami Bibring und Yoav Arnon&#8230;</p>
<p>Wann: Donnerstag, 5. August, 17 bis 21.30 Uhr<br />
Wo: Neumarkt<br />
Eintritt: Frei</p>
<p><em>Weitere Informationen bei der Botschaft des Staates Israel</em></p>
<div class="shr-publisher-222"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://glbt.israel-live.de/2010/08/gay-games/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

