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	<title>glbt.israel-live.de &#187; Europa</title>
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	<description>Gay Lesbian Bisexual &#38; Transgender in Israeli / Jewish Society</description>
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		<title>Prague Pride unter Polizeischutz: Rund 5000 Menschen kamen zur Parade</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 20:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschuetzt von einem Grossaufgebot der Polizei haben am Samstag Tausende Menschen an der ersten Homosexuellenparade in Prag teilgenommen. Eine  kleine Gruppe von Rechtsextremisten versuchte am Samstag, den Marsch   durch das Prager Stadtzentrum zu behindern. Die Stoerer wurden aber von der Polizei auf Distanz gehalten. Im Vorfeld hatte Praesident Vaclav   Klaus durch abfaellige Bemerkungen ueber die Parade international fuer   Empoerung gesorgt&#8230; An dem Umzug, der den Hoehepunkt des von Mittwoch bis Sonntag dauernden Homosexuellenfestivals Prague Pride bildete, nahmen nach Schaetzungen   mehr als 5000 Menschen teil. Einzelne Teilnehmer protestierten mit     Transparenten wie ,,Ich schaeme mich fuer den Praesidenten&#8221; gegen den      veraechtlichen Ton ihres Staatsoberhaupts. Auch andere konservative     Politiker und die katholische Kirche hatten das Festival heftig kritisiert. Der selbst zur konservativen buergerdemokratischen Partei   ODS gehoerende Prager Buergermeister Bohuslav Svoboda lehnte es aber    trotz einer schriftlichen Aufforderung des katholischen Erzbischofs    Dominik Duka ab, seine Schirmherrschaft ueber die Veranstaltung  zurueckzuziehen. Auch die Botschafter von 13 Laendern, unter ihnen  Oesterreich, Deutschland und die Schweiz, hatten der Veranstaltung ihre Unterstuetzung ausgesprochen. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-300"></div><p>Geschuetzt von einem Grossaufgebot der Polizei haben am Samstag Tausende Menschen an der ersten Homosexuellenparade in Prag teilgenommen. Eine  kleine Gruppe von Rechtsextremisten versuchte am Samstag, den Marsch   durch das Prager Stadtzentrum zu behindern. Die Stoerer wurden aber von der Polizei auf Distanz gehalten. Im Vorfeld hatte Praesident Vaclav   Klaus durch abfaellige Bemerkungen ueber die Parade international fuer   Empoerung gesorgt&#8230;<span id="more-300"></span></p>
<p>An dem Umzug, der den Hoehepunkt des von Mittwoch bis Sonntag dauernden Homosexuellenfestivals Prague Pride bildete, nahmen nach Schaetzungen   mehr als 5000 Menschen teil. Einzelne Teilnehmer protestierten mit     Transparenten wie ,,Ich schaeme mich fuer den Praesidenten&#8221; gegen den      veraechtlichen Ton ihres Staatsoberhaupts. Auch andere konservative     Politiker und die katholische Kirche hatten das Festival heftig kritisiert.</p>
<p>Der selbst zur konservativen buergerdemokratischen Partei   ODS gehoerende Prager Buergermeister Bohuslav Svoboda lehnte es aber    trotz einer schriftlichen Aufforderung des katholischen Erzbischofs    Dominik Duka ab, seine Schirmherrschaft ueber die Veranstaltung  zurueckzuziehen. Auch die Botschafter von 13 Laendern, unter ihnen  Oesterreich, Deutschland und die Schweiz, hatten der Veranstaltung ihre Unterstuetzung ausgesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-300"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Faschistischer Terror in Belgrad</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 20:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodox]]></category>
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		<description><![CDATA[Tränengas Knüppel und Wasserwerfer musste die serbische Polizei gestern in Belgrad gegen offen faschistische Gruppen anwenden. Am Sonntag sollte eine friedliche Parade grell, bunt, schrill,&#160; in Anlehnung an die&#160; Christopher Street Day-Paraden in Europa und den USA durch einen Randbezirk von Belgrad führen. Doch der Umzug von Homosexuellen und Lesben mündete in Chaos und Gewalt&#8230; Das Motto der Parade war &#8220;Parade des Stolzes&#8221;. Die rund 1000 Schwulen und Lesben, wurden von tausenden faschistoiden Randalierern angegriffen. Viele Schlägergruppen wurden von Geistlichen angeführt. Die Randalierer trugen Heiligenbilder, Ikonen und Kreuze und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Die Polizei sollte offiziell den Umzug beschützen. Dies gelang den eingesetzten Polizisten in der Stärke von 5000 Mann nur sehr unzureichend. Die meist jugendlichen Rechtsextremisten verwüsteten zwei Linienbusse, demolierten mehrere Autos, plünderten Geschäfte, rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung und setzten Müllcontainer in Brand. Verteidigungsminister Dragan Sutanovac musste zugeben: „Das ist ein sehr trauriger Tag für Serbien“. In der Tat, die Unruhen waren ein unerhörter Ausbruch von Hass.Mit Tränengas versuchten die Polizisten, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Offiziell&#160; sind mehr&#160; als 120 Menschen, zumeist Sicherheitskräfte, laut Gesundheitsministerium verletzt. Die Polizei nahm mehr als 100 Randalierer fest. Der Bürgermeister von Belgrad sagte, „die Aufräumarbeiten nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-236"></div><p>Tränengas Knüppel und Wasserwerfer musste die serbische Polizei gestern in Belgrad gegen offen faschistische Gruppen anwenden. Am Sonntag sollte eine friedliche Parade grell, bunt, schrill,&nbsp; in Anlehnung an die&nbsp; <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1592754/80-000-bei-CSD-Parade-in-Hamburg.html">Christopher Street Day-Paraden</a> in Europa und den USA durch einen Randbezirk von Belgrad führen. Doch der Umzug von Homosexuellen und Lesben mündete in Chaos und Gewalt&#8230;<span id="more-236"></span></p>
<p>Das Motto der Parade war &#8220;Parade des Stolzes&#8221;. Die rund 1000 Schwulen und Lesben, wurden von tausenden faschistoiden Randalierern angegriffen. Viele Schlägergruppen wurden von Geistlichen angeführt. Die Randalierer trugen Heiligenbilder, Ikonen und Kreuze und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Die Polizei sollte offiziell den Umzug beschützen. Dies gelang den eingesetzten Polizisten in der Stärke von 5000 Mann nur sehr unzureichend.<br />
Die meist jugendlichen Rechtsextremisten verwüsteten zwei Linienbusse, demolierten mehrere Autos, plünderten Geschäfte, rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung und setzten Müllcontainer in Brand. Verteidigungsminister Dragan Sutanovac musste zugeben: „Das ist ein sehr trauriger Tag für Serbien“. In der Tat, die Unruhen waren ein unerhörter Ausbruch von Hass.Mit Tränengas versuchten die Polizisten, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Offiziell&nbsp; sind mehr&nbsp; als 120 Menschen, zumeist Sicherheitskräfte, laut Gesundheitsministerium verletzt. Die Polizei nahm mehr als 100 Randalierer fest. Der Bürgermeister von Belgrad sagte, „die Aufräumarbeiten nach den Verwüstungen würden rund eine Million Euro kosten.“&nbsp;<br />
Dennoch konnte die Parade des Stolzes durchgeführt werden. Das Hamburger Abendblatt schreibt heute:“Vor neun Jahren war der erste Umzug gescheitert, nachdem Extremisten die Teilnehmer angegriffen hatten. Im letzten Jahr war die Demonstration nach Drohungen abgesagt worden.</p>
<p>Verschiedene extremistische Organisationen hatten auch in diesem Jahr offen oder indirekt zu einem Angriff der Parade aufgerufen. Bischöfe der serbisch-orthodoxen Kirche und nationalistische Zeitungen hatte die Veranstaltung verhindern wollen.“ Die&nbsp; Diplomaten und Parlamentarier der EU, des Europaparlamentes, des Europarates und der OSZE hatten die Parade als &#8220;Test für die Achtung der Menschenrechte&#8221; in Serbien bezeichnet.</p>
<p>Ohne diese Vorgabe hätte die Parade sicher nicht durchgeführt werden können. Serbien will mit allen Mitteln in die EU. Ohne diesen Druck hätte sich wahrscheinlich jede serbische Regierung gegen die Love Parade gestellt. Die Homophobie die Romafeindlichkeit und der Rassismus gegen die Albaner in Kosovo stellt das Bewusstsein der Mitte der serbischen Gesellschaft dar. Allerdings ist das Auftauchen von offen faschistischen Gruppen in Serbien kein Sonderfall, im Gegenteil in vielen Staaten des ehemaligen Ostblocks kann dies diagnostiziert werden. Es gibt oftmals keine glaubwürdige Linke und in diese Lücke stoßen angesichts der enormen sozialen Verwerfungen, offen faschistische Gruppierungen hinein.</p>
<p style="font-style: italic;">Von Max Brym</p>
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		<title>Belgrad: Tausende Rechtsextremisten demonstrierten gegen &#8216;Love Parade&#8217;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 10:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodox]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegen Homosexuelle demonstriert. Der Wiener „Standard“ schrieb dazu:“Die Menge zog durch die Innenstadt, um in letzter Minute ein Verbot der für Sonntag geplanten ersten Parade von Schwulen und Lesben durchzusetzen. Die Demonstranten, vor allem junge Männer, schwenkten serbische Fahnen und trugen Ikonen sowie Heiligen-Bilder.“&#8230; Max Brym Zur Love Parade werden heute etwa 500 Teilnehmer erwartet. Innenminister Ivica Dacic stellte offiziell&#160; klar, dass der Schutz auch der homosexuellen Minderheit von den Gesetzen und der Verfassung des Landes vorgeschrieben werde. Regierungsmitglied: &#8220;Homosexualität ist eine Art Krankheit&#8221; Homosexualität &#8220;ist eine Art Krankheit&#8221;, verdammte Dragan Markovic, Chef der kleinen, mitregierenden Partei Vereintes Serbien (JS) am Samstag die &#8220;Parade des Stolzes&#8221;, die er eine &#8220;Schande&#8221; für das Land bezeichnete. Die orthodoxe Kirche sprach von &#8220;kranken Hirnen&#8221;, die ein &#8220;Sodom und Gomorrha&#8221; anrichteten. Laut Umfragen betrachten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Serbiens&#160; Homosexualität immer noch als Krankheit, berichtete die Zeitung &#8220;Blic&#8221; am Samstag in Belgrad. Die Ablehnung von&#160; Schwulen und Lesben sei &#8220;ein Charakterzug der serbischen Gesellschaft&#8221;, schrieb die Zeitung &#8220;Danas&#8221;. Laut dem „Standard“ wollen am Sonntag&#160; „rund 500 Homosexuelle am Rande der Innenstadt einen nur wenige hundert Meter kurzen Umzug veranstalten. Etwa 5.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-226"></div><p>Rund 20.000 Menschen haben am Samstag in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegen Homosexuelle demonstriert. Der Wiener „Standard“ schrieb dazu:“Die Menge zog durch die Innenstadt, um in letzter Minute ein Verbot der für Sonntag geplanten ersten Parade von Schwulen und Lesben durchzusetzen. Die Demonstranten, vor allem junge Männer, schwenkten serbische Fahnen und trugen Ikonen sowie Heiligen-Bilder.“&#8230;<span id="more-226"></span></p>
<p><em>Max Brym</em></p>
<p>Zur Love Parade werden heute etwa 500 Teilnehmer erwartet. Innenminister Ivica Dacic stellte offiziell&nbsp; klar, dass der Schutz auch der homosexuellen Minderheit von den Gesetzen und der Verfassung des Landes vorgeschrieben werde.</p>
<p><strong>Regierungsmitglied: &#8220;Homosexualität ist eine Art Krankheit&#8221;</strong></p>
<p>Homosexualität &#8220;ist eine Art Krankheit&#8221;, verdammte Dragan Markovic, Chef der kleinen, mitregierenden Partei Vereintes Serbien (JS) am Samstag die &#8220;Parade des Stolzes&#8221;, die er eine &#8220;Schande&#8221; für das Land bezeichnete. Die orthodoxe Kirche sprach von &#8220;kranken Hirnen&#8221;, die ein &#8220;Sodom und Gomorrha&#8221; anrichteten.</p>
<p>Laut Umfragen betrachten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Serbiens&nbsp; Homosexualität immer noch als Krankheit, berichtete die Zeitung &#8220;Blic&#8221; am Samstag in Belgrad. Die Ablehnung von&nbsp; Schwulen und Lesben sei &#8220;ein Charakterzug der serbischen Gesellschaft&#8221;, schrieb die Zeitung &#8220;Danas&#8221;. Laut dem „Standard“ wollen am Sonntag&nbsp; „rund 500 Homosexuelle am Rande der Innenstadt einen nur wenige hundert Meter kurzen Umzug veranstalten. Etwa 5.000 Polizisten sind zu ihrem Schutz aufgeboten, nachdem rechtsextreme Vereine Gewalt gegen die Teilnehmer angedroht haben.“</p>
<p>Bereits vor neun Jahren hatten Schläger unter Führung eines Geistlichen schon zu Beginn einen ähnlichen Umzug aufgelöst und 40 Menschen verletzt. Im vorigen Jahr war die Parade nach einem öffentlichen Aufstand verschoben worden. Der neue Anlauf gilt nun auch&nbsp; als Test, ob in Serbien die Menschenrechte gewahrt werden.</p>
<p><strong>Diagnose: In Serbien tobt </strong><strong>sich </strong><strong>der Rechtsextremismus&nbsp; wieder offen aus. </strong></p>
<p>Wer wie die serbisch orthodoxe Kirche Homosexuelle Menschen als Menschen mit &#8220;kranken Hirnen&#8221; definiert, darf sich über den schlechten Ruf dieser Kirchenführer nicht wundern. Es ist kein Zufall, dass diese Kirchenführung Kosovo für sich beansprucht. Auch die Situation der Roma in Serbien ist angesichts der Stärke rechtsextremer Umtriebe und der staatlichen Romafeindlichkeit mehr als kompliziert.Die Roma leben in einem Slum außerhalb von Belgrad und müssen sich diverser Angriffe erwehren. Aus diesem Grund sollte man nicht nur den sofortigen Abschiebestopp der Roma nach Kosova einfordern, sondern auch den sofortigen Abschiebestopp nach Serbien.</p>
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		<title>Gewerkschaft der CZ-Eisenbahn: Entschuldigung für Erklärungen von Boss Dušek über Homosexuelle</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 00:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eisenbahngewerkschaften entschuldigten sich für die Erklärungen des Gewerkschaftsbosses Dušek über Homosexuelle im Verkehrsressort. In einem Brief des Gewerkschaftsverbandes an Verkehrsminister Gustav Slamečka hieß es unter anderem, Dušeks Erklärungen schadeten allen Gewerkschaftern und beleidigten alle anständigen Menschen in Tschechien&#8230; Die Eisenbahner stört zudem die Tatsache, dass Dušek immer noch mit deren Gewerkschaften verbunden wird, auch wenn er nicht mehr deren Mitglied ist. Der kritisierte Dušek ist zurzeit Chef der Gewerkschaften für Dienstleitungen und Verkehr. Dušek brachte vor einigen Tagen in der Tageszeitung Lidové noviny die Meinung zum Ausdruck, dass bei der Tschechischen Bahn und im Verkehrsressort das Hauptkriterium für die Besetzung von höheren Posten die Homosexualität sei. Dafür wurde der Gewerkschaftsboss von Politikern sowie von Organisationen scharf kritisiert, die die Rechte der Minderheiten verteidigen. Quelle: Tschechischer Rundfunk 7, Radio Prag http://www.radio.cz © Copyright 1996–2009 Radio Prag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-164"></div><p>Die Eisenbahngewerkschaften entschuldigten sich für die Erklärungen des Gewerkschaftsbosses Dušek über Homosexuelle im Verkehrsressort. In einem Brief des Gewerkschaftsverbandes an Verkehrsminister Gustav Slamečka hieß es unter anderem, Dušeks Erklärungen schadeten allen Gewerkschaftern und beleidigten alle anständigen Menschen in Tschechien&#8230;<span id="more-164"></span></p>
<p>Die Eisenbahner stört zudem die Tatsache, dass Dušek immer noch mit deren Gewerkschaften verbunden wird, auch wenn er nicht mehr deren Mitglied ist. Der kritisierte Dušek ist zurzeit Chef der Gewerkschaften für Dienstleitungen und Verkehr.</p>
<p>Dušek brachte vor einigen Tagen in der Tageszeitung Lidové noviny die Meinung zum Ausdruck, dass bei der Tschechischen Bahn und im Verkehrsressort das Hauptkriterium für die Besetzung von höheren Posten die Homosexualität sei. Dafür wurde der Gewerkschaftsboss von Politikern sowie von Organisationen scharf kritisiert, die die Rechte der Minderheiten verteidigen.</p>
<p><em>Quelle: Tschechischer Rundfunk 7, Radio Prag<br />
http://www.radio.cz © Copyright 1996–2009 Radio Prag</em></p>
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		<title>Tschechien: Bedingte Toleranz</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Tschechien kämpfen homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile, gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die eigene politische Passivität… Von Nancy Waldmann Jungle World v. 11. März 2010 »Gay-Pride-Paraden wie im Westen gibt es bei uns nicht«, sagt Zdenek Sloboda. »Schwule und Lesben sind hier nicht stolz auf ihre Identität.« Der Soziologe und Gender-Forscher sitzt im Café Erra, einem kleinen Lokal in der Prager Altstadt. Die Eingangstür ziert eine Regenbogenflagge. Das Café ist einer von wenigen Treffpunkten für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle in Prag. »LGTB-Leute leben in Tschechien noch sehr zurückgezogen.« Von einer »Szene« könne keine Rede sein, sagt Sloboda. »Das ist ein Unterschied zum Westen, wo sich eine Kultur und auch eine politische Zusammenarbeit zwischen schwulen und lesbischen Gruppen entwickelte.« Sloboda ist Mitarbeiter des Prager Vereins Gender Studies e.V. Er führt die Abwesenheit von Homosexuellen in der Öffentlichkeit auf die kommunistische Epoche zurück, als Homosexualität öffentlich überhaupt nicht existierte. Hinzu kommt, dass »Homosexuelle in Tschechien heute sehr stark mit Sextourismus und mit der Pornoindustrie in Verbindung gebracht werden«. In Tschechien und der Slowakei werden schätzungsweise 30 bis 40 Prozent der weltweit gedrehten Pornos mit homosexuellen Inhalten produziert. »In Westeuropa und in den USA wurde ich schon angesprochen, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-104"></div><p>In Tschechien kämpfen  homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile, gesellschaftliche und  rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die eigene politische  Passivität…<span id="more-104"></span></p>
<p><em>Von Nancy Waldmann<br />
<a href="http://jungle-world.com/artikel/2010/10/40514.html">Jungle  World</a> v. 11. März 2010</em></p>
<p>»Gay-Pride-Paraden wie im Westen gibt es bei uns nicht«, sagt Zdenek  Sloboda. »Schwule und Lesben sind hier nicht stolz auf ihre Identität.«  Der Soziologe und Gender-Forscher sitzt im Café Erra, einem kleinen  Lokal in der Prager Altstadt. Die Eingangstür ziert eine  Regenbogenflagge. Das Café ist einer von wenigen Treffpunkten für  Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle in Prag. »LGTB-Leute leben in  Tschechien noch sehr zurückgezogen.« Von einer »Szene« könne keine Rede  sein, sagt Sloboda. »Das ist ein Unterschied zum Westen, wo sich eine  Kultur und auch eine politische Zusammenarbeit zwischen schwulen und  lesbischen Gruppen entwickelte.«</p>
<p>Sloboda ist Mitarbeiter des Prager Vereins Gender Studies e.V. Er  führt die Abwesenheit von Homosexuellen in der Öffentlichkeit auf die  kommunistische Epoche zurück, als Homosexualität öffentlich überhaupt  nicht existierte. Hinzu kommt, dass »Homosexuelle in Tschechien heute  sehr stark mit Sextourismus und mit der Pornoindustrie in Verbindung  gebracht werden«. In Tschechien und der Slowakei werden schätzungsweise  30 bis 40 Prozent der weltweit gedrehten Pornos mit homosexuellen  Inhalten produziert. »In Westeuropa und in den USA wurde ich schon  angesprochen, ob ich ein ›Belami-Boy‹ sei, also ein Darsteller für eine  tschechische Pornoproduktionsfirma«, erzählt Sloboda.</p>
<p>Der junge Wissenschaftler vergleicht die Situation gerne mit der im  Westen. Im Vergleich zu anderen postsozialistischen Staaten und selbst  zu vielen westlichen Staaten ist die Situation für Homo-, Bisexuelle und  Transgender in Tschechien allerdings relativ fortschrittlich. Politisch  sind zwar nur wenige Leute aktiv, ihr Engagement war jedoch bereits  erfolgreich. Die Kampagne der Gruppen Gay and Lesbian League und Gay  Initiative für die Legalisierung der Homo-Ehe führte im Jahr 2006 dazu,  dass das tschechische Parlament ein Gesetz über eingetragene  Partnerschaften verabschiedete. Obwohl das Gesetz einige Konzessionen  vorsieht, werden eingetragene Partnerschaften nicht der Ehe  gleichgestellt, zudem wird gleichgeschlechtlichen Paaren das  ­Adoptionsrecht explizit verwehrt. Seit Inkrafttreten des Gesetzes haben  sich in Tschechien 917 gleichgeschlechtliche Paare registrieren lassen,  davon 643 männliche und 274 weibliche. 34 davon sind schon wieder  geschieden. Diese Zahlen sind bei keiner Statistikbehörde zu erfragen.  Die Angaben wurden von ehemaligen Mitgliedern der Gay Initiative  gesammelt, die sich mittlerweile aufgelöst hat. Nach einer kurzen Phase,  in der die Medien im Rahmen der Kampagne für das Partnerschaftsgesetz  LGTB-Themen Aufmerksamkeit schenkten, verschwanden diese Themen aus der  Öffentlichkeit.</p>
<p>»Es scheint so, als wären Homosexuelle in Tschechien mehr oder  weniger zufrieden mit ihrem derzeitigen Status«, sagt Slavomír Goga,  Mitgründer der Organisation Gay and Lesbian League, »oder sie finden  diesen Status nicht schlecht genug, um dagegen zu kämpfen«, fügt er  hinzu. Nach Umfragen haben immerhin 70 Prozent der Tschechen »nichts  gegen Homosexuelle«. Soziologen sprechen dabei von »bedingter Toleranz«,  zu der man sich bekennt, solange man nicht direkt mit dem »Problem«  konfrontiert ist. Ein Austausch über geschlechtspolitische Themen und  Homosexualität findet vor allem im Internet statt. Hier informieren sich  Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle eher »unter sich« über  Treffpunkte, Initiativen und Veranstaltungen. Parallel dazu versuchen  Gruppen, die heteronormale Mehrheit mit ihren Themen zu konfrontieren  und den öffentlichen Diskurs zu beeinflussen. Das erfordert vor allem  Aufklärungsarbeit. Denn es geht primär darum, veraltete und  biologistische Vorstellungen über Homosexuelle zu neu­tralisieren (»sie  werden so geboren«, »sie können nichts gegen ihre Neigung tun« usw.).  Der dekons­truktive queere Ansatz sei gesellschaftlich schwer zu  vermitteln, meinen die Aktivisten. Sloboda arbeitet gemeinsam mit einer  transsexuellen Frau in Schulen im Rahmen eines Aufklärungsprojekts  namens »Vielfalt gegen Schikane«. Das Wort »queer« werde im Unterricht  nicht benutzt, sagt er. Man fängt klein an und versucht, erst mal  verbreitete Vorurteile über Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle  auszuräumen, zum Beispiel, dass Bisexuelle Menschen seien, die sich  »nicht entscheiden können«.</p>
<p>Im Café Erra, wenige Tische von Sloboda entfernt, sitzt auch Janek  Ružicka, der Chefredakteur und Autor des TV-Satiremagazins »Q«, vor  seinem Laptop. »Es ist ein Nischenprogramm, aber es soll mehr anbieten  als ›Nachrichten aus dem Ghetto‹«, sagt Ružicka. »Q« steht für queer,  das Programm läuft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und soll auch  Heterosexuelle ansprechen&#8230;</p>
<p><strong>&#8230; weiter: Von Szene keine Rede: <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/03/15/bedingte-toleranz/">Bedingte Toleranz</a></strong><br />
In Tschechien kämpfen homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile,  gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die  eigene  politische Passivität… &#8230;</p>
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		<title>Gay West: Homosexuell in Kurdistan</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2008/12/kurdistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 14:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Website KurdishMedia hat kürzlich über die Situation homo- und transsexueller Kurden in deren Heimat und anderen Ländern berichtet. Anhand von vier Fallbeispielen zeigt der Autor Kameel Ahmady dabei Probleme im Leben homo- und transsexueller Kurden auf und beleuchtet anschließend den historischen Hintergrund sowie die Perspektiven für schwul-lebisches Leben in Kurdistan. In der Einleitung zum ersten Teil des Berichts erklärt Ahmady, dass Homo- und Transexualität innerhalb kurdischer Gesellschaften als ein “offenes Geheimnis” betrachtet wird. Zumindest von männlicher Homosexualität wisse zwar jeder, dass es diese gibt, gesprochen werde darüber aber nicht. Die Gründe hierfür seien zu einem nicht unerheblichen Teil im traditionellen Geschlechtsrollenverständnis zu suchen. Ahmady ist allerdings optimistisch, dass sich das traditionelle Verständnis von Geschlechterrollen und der Status der Frauen und der Homosexuellen mit dem Einzug des Feminismus und der Moderne in kurdischen Gesellschaften ändern werden&#8230; Homosexuell in Kurdistan « Gay West]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-22"></div><p>Die Website KurdishMedia hat kürzlich über die Situation homo- und transsexueller Kurden in deren Heimat und anderen Ländern berichtet. Anhand von vier Fallbeispielen zeigt der Autor Kameel Ahmady dabei Probleme im Leben homo- und transsexueller Kurden auf und beleuchtet anschließend den historischen Hintergrund sowie die Perspektiven für schwul-lebisches Leben in Kurdistan.<span id="more-22"></span></p>
<p>In der Einleitung zum ersten Teil des Berichts erklärt Ahmady, dass Homo- und Transexualität innerhalb kurdischer Gesellschaften als ein “offenes Geheimnis” betrachtet wird. Zumindest von männlicher Homosexualität wisse zwar jeder, dass es diese gibt, gesprochen werde darüber aber nicht. Die Gründe hierfür seien zu einem nicht unerheblichen Teil im traditionellen Geschlechtsrollenverständnis zu suchen.</p>
<p>Ahmady ist allerdings optimistisch, dass sich das traditionelle Verständnis von Geschlechterrollen und der Status der Frauen und der Homosexuellen mit dem Einzug des Feminismus und der Moderne in kurdischen Gesellschaften ändern werden&#8230;</p>
<p><strong><a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/11/28/homosexuell-in-kurdistan/">Homosexuell in Kurdistan « Gay West</a></strong></p>
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		<title>Türkei: Eine Frage der Moral</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 14:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher war es schlimmer. Da gab es den Polizeichef, der als &#8220;Schlauch-Süleyman&#8221; bekannt war, weil er die, die auf der Wache landeten, mit dem Schlauch zu bearbeiteten pflegte. Es gab den anderen, den sie &#8220;Knochenbrecher-Cetin&#8221; nannten. Oder den, der am liebsten glühende Zigarettenanzünder gegen die Arme drückte. Die Herren Polizisten hatten alle ein Ziel: Das Vergnügungsviertel Beyoglu und die Stadt Istanbul von Transvestiten und Schwulen zu säubern. Ohne Erfolg, das ist die gute Nachricht&#8230; Verglichen mit jenen Zeiten hat sich einiges getan. Es gibt heute schwule und lesbische Studentenclubs an Istanbuler Universitäten, es gibt Theateraufführungen von Transvestiten, es gibt eine Reihe von Schwulenbars. Und es gibt Lambda, eine Organisation, die sich der &#8220;Gleichberechtigung aller Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen&#8221; annimmt&#8230; http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/299/169805]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-21"></div><p>Früher war es schlimmer. Da gab es den Polizeichef, der als &#8220;Schlauch-Süleyman&#8221; bekannt war, weil er die, die auf der Wache landeten, mit dem Schlauch zu bearbeiteten pflegte. Es gab den anderen, den sie &#8220;Knochenbrecher-Cetin&#8221; nannten. Oder den, der am liebsten glühende Zigarettenanzünder gegen die Arme drückte. Die Herren Polizisten hatten alle ein Ziel: Das Vergnügungsviertel Beyoglu und die Stadt Istanbul von Transvestiten und Schwulen zu säubern. Ohne Erfolg, das ist die gute Nachricht&#8230;<span id="more-21"></span></p>
<p>Verglichen mit jenen Zeiten hat sich einiges getan. Es gibt heute schwule und lesbische Studentenclubs an Istanbuler Universitäten, es gibt Theateraufführungen von Transvestiten, es gibt eine Reihe von Schwulenbars. Und es gibt Lambda, eine Organisation, die sich der &#8220;Gleichberechtigung aller Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen&#8221; annimmt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/299/169805">http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/299/169805</a></p>
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		<title>Privatsache in Bulgarien: Tolerante Tradition</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was wir auch tun &#8211; niemand will uns diskriminieren!« Dessislava Petrova ist fast ein bisschen beleidigt. Sie und ihre Freundin Aksinia Gencheva geben sich alle Mühe, die Toleranz ihrer Mitbürger auf die Probe zu stellen&#8230; Der Osten wird rosa: Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks. Händchenhaltend und turtelnd ziehen sie durch die Straßen Sofias. Seit im Januar dieses Jahres das erste Antidiskriminierungsgesetz Bulgariens in Kraft trat, wartet Dessislava auf den ersten »positiven« Fall. Dass es bis dato noch keine Eingabe vor Gericht gibt, liege jedoch nicht am toleranten Verhalten der bulgarischen Bevölkerung, erklärt Dessislava, sondern schlicht und einfach daran, dass kaum jemand sich geoutet habe und bereit sei, sich öffentlich zu verteidigen. Homosexualität wird in Bulgarien nur langsam zum Thema. Einschlägige Medienstars, die sich zur Homosexualität bekennen, gibt es bis jetzt gerade mal zwei: Dessislava und Aksinia. Das Pärchen war im letzten Halbjahr in sämtlichen bulgarischen Fernsehtalkshows zu Gast, und auch die Zeitungen zeigten Interesse am Privatleben der beiden Frauen. Reportagen mit Titeln wie »Ich liebe sie nicht deshalb, weil sie Brüste hat« nehmen sie gelassen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-17"></div><p><strong>Was wir auch tun &#8211; niemand will uns diskriminieren!« Dessislava Petrova ist fast ein bisschen beleidigt. Sie und ihre Freundin Aksinia Gencheva geben sich alle Mühe, die Toleranz ihrer Mitbürger auf die Probe zu stellen&#8230;</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Der Osten wird rosa: Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks.</p>
<p>Händchenhaltend und turtelnd ziehen sie durch die Straßen Sofias. Seit im Januar dieses Jahres das erste Antidiskriminierungsgesetz Bulgariens in Kraft trat, wartet Dessislava auf den ersten »positiven« Fall. Dass es bis dato noch keine Eingabe vor Gericht gibt, liege jedoch nicht am toleranten Verhalten der bulgarischen Bevölkerung, erklärt Dessislava, sondern schlicht und einfach daran, dass kaum jemand sich geoutet habe und bereit sei, sich öffentlich zu verteidigen.</p>
<p>Homosexualität wird in Bulgarien nur langsam zum Thema. Einschlägige Medienstars, die sich zur Homosexualität bekennen, gibt es bis jetzt gerade mal zwei: Dessislava und Aksinia. Das Pärchen war im letzten Halbjahr in sämtlichen bulgarischen Fernsehtalkshows zu Gast, und auch die Zeitungen zeigten Interesse am Privatleben der beiden Frauen. Reportagen mit Titeln wie »Ich liebe sie nicht deshalb, weil sie Brüste hat« nehmen sie gelassen zu Kenntnis. Während sich das Pärchen alle Mühe gibt, seinen subversiven Bildungsauftrag zu erfüllen, kommt es für die überwiegende Mehrheit nicht in Frage, ihre sexuelle Orientierung öffentlich zu machen.</p>
<p>In Bulgarien wird man gerne über den angeblich eklatanten Unterschied zwischen Provinz und Hauptstadt informiert. In punkto Gay-Lifestyle könnte das zumindest zutreffen. So kann es passieren, dass man in einer Wohnung in irgendeinem Viertel Sofias landet und plötzlich eine allzu bekannte Szene präsentiert bekommt: Herausgeputzte Jünglinge feiern das Geburtstagsfest eines Freundes, sprechen einander liebenswürdig mit »Schwester« oder »Tante« an und tauschen Klatschgeschichten aus.</p>
<p>Im Nebenzimmer läuft eine CD mit laszivem Orientalpop von Azis, einer übergewichtigen einheimischen Kopie von Tarkan. Einzig das Büffet mit den üppigen Köstlichkeiten und der Umstand, dass die Partygäste plötzlich den Nationaltanz Horo aufs Parkett legen, wollen nicht so ganz in den gewohnten Kontext passen. BulGAYria ist eben doch ein bisschen anders.</p>
<p><em>jutta sommerbauer, sofia</em></p>
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		<title>Gefahr in Belgrad: Totenkopf in Serbien</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Osten wird rosa: Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks&#8230; Wie gefährlich es in Serbien ist, in der Öffentlichkeit die Probleme von Schwulen und Lesben anzusprechen, mussten in den vergangenen Tagen die Mitglieder der Nichtregierungsorganisation »Bildungszentrum« in der Kleinstadt Zrenjanin erfahren. Sie hatten sich entschlossen, in lokalen Medien über die Situation von Homosexuellen aufzuklären und der weit verbreiteten Homophobie entgegenzutreten. Die Antwort kam postwendend: Zuerst wurde das Gebäude des Bildungszentrums mit Parolen wie »Schwule sind keine Menschen« beschmiert. Dann kam eine E-mail mit einem Totenkopf. Und schließlich begannen die Drohanrufe auf den privaten Handys der Mitglieder des Bildungszentrums. Dort rätseln die Mitarbeiter, wer hinter den Drohungen stecken könnte. Sie wissen es nicht, aber eine Vermutung haben sie: »Wahrscheinlich war es Obraz«, meinen sie. »Obraz« heißt »Ehre« und ist der Name einer der aggressivsten rechtsextremistischen Gruppen in Serbien. Und die Vermutung ist plausibel, denn die Drohungen begannen eine Woche, nachdem der Präsident von Obraz in Zrenjanin, Vitomir Malesev, den Beginn einer Plakatkampagne gegen Schwule mit dem brutalen Slogan »Besser verhindern als heilen« bekannt gegeben hatte. Plakate mit dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-16"></div><p>Der Osten wird rosa: Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks&#8230;<span id="more-16"></span></p>
<p>Wie gefährlich es in Serbien ist, in der Öffentlichkeit die Probleme von Schwulen und Lesben anzusprechen, mussten in den vergangenen Tagen die Mitglieder der Nichtregierungsorganisation »Bildungszentrum« in der Kleinstadt Zrenjanin erfahren. Sie hatten sich entschlossen, in lokalen Medien über die Situation von Homosexuellen aufzuklären und der weit verbreiteten Homophobie entgegenzutreten.</p>
<p>Die Antwort kam postwendend: Zuerst wurde das Gebäude des Bildungszentrums mit Parolen wie »Schwule sind keine Menschen« beschmiert. Dann kam eine E-mail mit einem Totenkopf. Und schließlich begannen die Drohanrufe auf den privaten Handys der Mitglieder des Bildungszentrums.</p>
<p>Dort rätseln die Mitarbeiter, wer hinter den Drohungen stecken könnte. Sie wissen es nicht, aber eine Vermutung haben sie: »Wahrscheinlich war es Obraz«, meinen sie. »Obraz« heißt »Ehre« und ist der Name einer der aggressivsten rechtsextremistischen Gruppen in Serbien. Und die Vermutung ist plausibel, denn die Drohungen begannen eine Woche, nachdem der Präsident von Obraz in Zrenjanin, Vitomir Malesev, den Beginn einer Plakatkampagne gegen Schwule mit dem brutalen Slogan »Besser verhindern als heilen« bekannt gegeben hatte.</p>
<p>Plakate mit dieser Aufschrift wurden in ganz Serbien geklebt. Der Anlass war offensichtlich. Denn eigentlich sollte im Juli eine Gay Pride Parade in Belgrad stattfinden. Diese wurde jedoch aus berechtigter Angst vor gewalttätigen Übergriffen abgesagt. Vor drei Jahren war der erste Versuch einer solchen Demonstration in Belgrad blutig zerschlagen worden &#8211; unter anderem von Obraz-Mitgliedern. Die diesjährige Absage der Veranstaltung war ein Triumph für die Rechtsextremisten, und mit der Plakatkampagne feiern sie nun ihren Erfolg. Empört forderte Ende Juli eine Reihe von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener schwul-lesbischer Gruppen in einem Offenen Brief eine Reaktion der Behörden und Politiker auf den abermaligen Aufruf zur Gewalt gegen Schwule und Lesben. Eine Antwort ist bislang ausgeblieben.</p>
<p>boris kanzleiter, belgrad</p>
<p> </p>
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		<title>Gewalt in Polen: Der Osten wird trotzdem rosa</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks&#8230; Kaum eine Woche nach Polens EU-Beitritt erlebt Krakau Szenen des Hasses wie sonst nur beim Aufeinandertreffen verfeindeter Fußballfans. Ein friedlicher Demonstrationszug von rund 1 500 Menschen unter dem Motto des zum ersten Mal stattfindenden schwul-lesbischen Festivals »Kultur für Toleranz« sieht sich einer Horde Steine und Eier werfender Gegner gegenüber, die hinter einer Kette Polizisten den Fortgang der Demonstration verhindern wollen. Es handelt sich bei der aggressiven unangemeldeten Gegendemonstration nicht nur um örtliche Hooligans, sondern es nehmen vor allem Mitglieder der Partei »Liga Polnischer Familien« sowie der rechtsextremen »Gesamt-Polnischen Jugend« daran teil. Kurz nach der Auflösung der Demonstration kommt es zu gewalttätigen Szenen auf dem Hauptmarkt, in deren Folge die Polizei Tränengas einsetzt und ein Polizist Säureverletzungen erleidet. Am Tag darauf findet die alljährliche Stanislaus-Prozession der katholischen Kirche statt, und der Krakauer Bischof findet in seiner weit beachteten Ansprache lediglich negative Worte für den »provokativen Charakter« des schwul-lesbischen Toleranzmarsches. Keinen Gedanken verschwendet er an eine Verurteilung der Gewaltszenen. Einen Monat später scheitert die bis dato alljährlich stattfindende »Parada Równosci« (Parade der Gleichberechtigung) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-15"></div><p>Die Schwulen und Lesben in Osteuropa bewegen sich zwischen Übergriffen von Rechtsextremen, einem Leben im Geheimen und einem sanften Coming Out. Aktuelle Momentaufnahmen aus fünf Staaten des ehemaligen Ostblocks&#8230;<span id="more-15"></span></p>
<p>Kaum eine Woche nach Polens EU-Beitritt erlebt Krakau Szenen des Hasses wie sonst nur beim Aufeinandertreffen verfeindeter Fußballfans. Ein friedlicher Demonstrationszug von rund 1 500 Menschen unter dem Motto des zum ersten Mal stattfindenden schwul-lesbischen Festivals »Kultur für Toleranz« sieht sich einer Horde Steine und Eier werfender Gegner gegenüber, die hinter einer Kette Polizisten den Fortgang der Demonstration verhindern wollen.</p>
<p>Es handelt sich bei der aggressiven unangemeldeten Gegendemonstration nicht nur um örtliche Hooligans, sondern es nehmen vor allem Mitglieder der Partei »Liga Polnischer Familien« sowie der rechtsextremen »Gesamt-Polnischen Jugend« daran teil. Kurz nach der Auflösung der Demonstration kommt es zu gewalttätigen Szenen auf dem Hauptmarkt, in deren Folge die Polizei Tränengas einsetzt und ein Polizist Säureverletzungen erleidet. Am Tag darauf findet die alljährliche Stanislaus-Prozession der katholischen Kirche statt, und der Krakauer Bischof findet in seiner weit beachteten Ansprache lediglich negative Worte für den »provokativen Charakter« des schwul-lesbischen Toleranzmarsches. Keinen Gedanken verschwendet er an eine Verurteilung der Gewaltszenen.</p>
<p>Einen Monat später scheitert die bis dato alljährlich stattfindende »Parada Równosci« (Parade der Gleichberechtigung) in Warschau am vehementen Veto des Stadtpräsidenten Lech Kaczynski, der einen rechtlich zugesicherten Demonstrationszug untersagt, angeblich »zum Schutze der Öffentlichkeit und der öffentlichen Sicherheit«. Die Medien halten sich weitgehend zurück. Wenn es zu grundsätzlichen Diskussionen kommt, dann sind sie von der Ansicht geprägt, sexuelle Minderheiten hätten sich der Diktatur der katholisch-heterosexuellen Mehrheit unterzuordnen.</p>
<p>Es ist eigentlich ganz einfach, in Polen schwul zu sein. Voraussetzung ist lediglich, dass man nicht auf dem Land lebt, Verwandten und Nachbarn die eigene sexuelle Orientierung verheimlicht, dass man auf Händchenhalten verzichtet und auf jede demonstrative Inanspruchnahme seiner Rechte in der Öffentlichkeit.</p>
<p>martin kraft, krakau</p>
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