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	<title>glbt.israel-live.de &#187; Deutschland</title>
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	<description>Gay Lesbian Bisexual &#38; Transgender in Israeli / Jewish Society</description>
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		<title>Hirschfeld &amp; Freud: Wie wird man heterosexuell?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230; Ilka Quindeau: Wie wird man heterosexuell? [BESTELLEN?] Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet. Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative &#8220;Queer Nations&#8221;, einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Instituts für Sexualwissenschaft widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures. „Per scientiam ad justitiam“ „Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“ „Through science to justice“ Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-313"></div><p>Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage&#8230;<span id="more-313"></span></p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg"><img class="alignright" src="http://www.hagalil.com/images/personen/hirschfeld.jpg" alt="M. Hirschfeld" width="298" height="464" /></a><span style="font-size: medium;"><strong><em>Ilka Quindeau:</em></strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><strong><em> Wie wird man heterosexuell?</em></strong></span><br />
[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3939542857">BESTELLEN?</a>]</p>
<p>Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf &#8220;männlich&#8221; oder &#8220;weiblich&#8221; festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet.</p>
<p>Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative <a href="http://www.queer-nations.de/" target="_blank">&#8220;Queer Nations&#8221;</a>,  einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten <a href="http://glbt-news.israel-live.de/deutschland/hirschfeld.htm">Instituts für Sexualwissenschaft</a> widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um &#8220;queere&#8221; Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen &#8211; zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures.</p>
<p><strong>„Per scientiam ad justitiam“</strong><br />
<strong>„Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“</strong><br />
<strong>„Through science to justice“</strong><br />
<em>Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)</em></p>
<div class="shr-publisher-313"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>§175 und der Rosa Winkel: Die letzten Überlebenden der NS-Schwulenverfolgung sterben</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 06:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; berichtete gestern vom Tod eines der letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Homosexueller&#8230; Rudolf Brazda (98) gestorben Im April 1937 wurde er in Leipzig zum ersten Mal zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Vier Jahre später erneute Verhaftung, diesmal kam er ins Konzentrationslager Buchenwald als einer von 650 Häftlingen mit dem rosa Winkel. Wie die anderen, hätte auch er im Steinbruch arbeiten müssen, aber er gefiel einem der Aufseher, der ihm eine Tätigkeit in der Sanitätsbaracke verschaffte. Am 11. April 1945 wurde das Lager von den Alliierten befreit, Brazda verließ Deutschland, ging nach Frankreich und ließ sich in Mulhouse in seinem erlernten Beruf als Dachdecker nieder. Dort traf er auch seinen späteren Lebensgefährten Edouard Mayer. Die beiden blieben ein Paar bis zu Edouards Tod 2003. Wie fast alle anderen nach dem Paragraf 175 verurteilten Homosexuellen hat Rudolf Brazda nie eine Wiedergutmachung erfahren, keine Entschädigung, nichts. Im Gegenteil, der verhasste Paragraf 175 blieb in Deutschland noch gültig bis fast 30 Jahre nach Kriegsende. Eine letzte Ehre wurde Brazda allerdings in seiner Wahlheimat zuteil, wo er am 28. April 2010 die höchste Auszeichnung Frankreichs, den Orden der Ehrenlegion, erhalten hat. Die BZ fragt, wie viel Angst homosexuelle Männer, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-295"></div><p>Die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; berichtete gestern vom Tod eines der letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung Homosexueller&#8230;<span id="more-295"></span></p>
<p><strong>Rudolf Brazda (98) gestorben</strong></p>
<p>Im April 1937 wurde er in Leipzig zum ersten Mal zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Vier Jahre später erneute Verhaftung, diesmal kam er ins Konzentrationslager<br />
Buchenwald als einer von 650 Häftlingen mit dem rosa Winkel. Wie die anderen, hätte auch er im Steinbruch arbeiten müssen, aber er gefiel einem der Aufseher, der ihm eine Tätigkeit in der Sanitätsbaracke verschaffte.<br />
Am 11. April 1945 wurde das Lager von den Alliierten befreit, Brazda verließ Deutschland, ging nach Frankreich und ließ sich in Mulhouse in seinem erlernten Beruf als Dachdecker<br />
nieder. Dort traf er auch seinen späteren Lebensgefährten Edouard Mayer. Die beiden blieben ein Paar bis zu Edouards Tod 2003.</p>
<h3>Wie fast alle anderen nach dem Paragraf 175 verurteilten Homosexuellen hat Rudolf Brazda nie eine Wiedergutmachung erfahren, keine Entschädigung, nichts. Im Gegenteil, der verhasste Paragraf 175 blieb in Deutschland noch gültig bis fast 30 Jahre nach Kriegsende.</h3>
<p>Eine letzte Ehre wurde Brazda allerdings in seiner Wahlheimat zuteil, wo er am 28. April 2010 die höchste Auszeichnung Frankreichs, den Orden der Ehrenlegion, erhalten hat.</p>
<p>Die BZ fragt, wie viel Angst homosexuelle Männer, die in dieser Zeit gelebt haben, wohl gehabt haben müssen, so dass sich auch in der Zeit nach 1945 nur so wenige öffentlich zu Wort meldeten und auf das NS-Unrecht und die Folgen des §175 hinwiesen. Rudolf Brazda war einer von ihnen. Am 3. August 2011, einem Mittwoch, ist er im Alter von 98 Jahren in einem Krankenhaus in Bantzenheim (Frankreich) gestorben.</p>
<p>Sein Angedenken sei in Ehren</p>
<p><em>Quelle: Berliner Zeitung Nr. 181/2011 vom 05.08.2011, S.5</em></p>
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		<title>Gleiche Rechte für unterschiedliche Menschen!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 16:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[קוויר ברלין קורא לך »זכויות שוות ללא שווים !« Queer Strassenfest in Berlin 2011 תחת הכותרת &#8220;זכויות שוות ללא שווים&#8221;, הקרן ריינבו ברלין מציגה את הפסטיבל השנתי להומואים ולסביות הגדול באירופה והתשעה עשר, כמו כל שנה הפסיטבל יתקיים סביב כיכר נולנדורפ-פלאץ בשונברג, אישזור הגייז הידוע של ברלין. הפסטיבל יתקיים באזור התחום שבין הרחובות Motzstrasse, Eisenacher Strasse, Fuggerstrasse and Kalckreuthstrasse, ומתפרש על שטח בגודל 20.000 מטר מרובע בו יציגו מעולם הספורט, רדיו, תיירות, סרטים, אידס ופוליטיקה, כמו כן תערוכות מקשת רחבה של קבוצות לסביות, הומואים, ביסקסואליים וטראנסג&#8217;נדרים ביחד עם עשרות נקודות הסברה ודוכנים מכירה יהיו מגוון רחב של כיבודים קולינרים ובשני ימי הפסטיבל מופעים בחמש סגנונות שונים. ובשאר ימי הפסטיבל יהיו חמישה מופעים אנרגטים מופעים: »The Connection« עם מוזיקת האוס וטכנו »Disco Ball«   עם להיטים משנות השבעים והשמונים »Queer Media« מופע מבדר ומעורב של DJs הומוים ולסביות ובנוסף מופע »Women´s Showcase« שוב השנה הזאת הקטע המגניב של הפסטיבל יהיה רעיונות אישים “הספה הפרועה” לוקחת מקום על הבמה המרכזית בפינת  Eisenacher Strasse ו Fuggerstrasse בין שלוש לארבע אחרי הצהרים גרהרד הופמאן ו ביגי ואן בלונד יושיבו אורחים מהפוליטיקה והתרבות דרך מתחנת הבשר להנאת כולםאחרי הספה הפראית ביום ראשון יהיו מגוון רחב של תוכניות של רוק ופופ עד אחדעשרה בלילה וביום ראשון [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-285"></div><h2 style="text-align: right;" dir="rtl"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/athmosphaere.gif"><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px;" src="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/athmosphaere.gif" alt="" hspace="0" width="270" height="173" /></a><strong>קוויר ברלין קורא לך</strong><strong><br />
»זכויות שוות ללא שווים !« </strong></h2>
<p style="text-align: right;"><strong>Queer Strassenfest in Berlin 2011<br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">תחת הכותרת &#8220;זכויות שוות ללא שווים&#8221;, הקרן ריינבו ברלין מציגה את הפסטיבל  השנתי להומואים ולסביות הגדול באירופה והתשעה עשר, כמו כל שנה הפסיטבל  יתקיים סביב כיכר נולנדורפ-פלאץ בשונברג, אישזור הגייז הידוע של ברלין.</p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">הפסטיבל יתקיים באזור התחום שבין הרחובות <a title="© 2008 Regenbogenfonds e.V." rel="lightbox" href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/lageplan_gross.jpg">Motzstrasse, Eisenacher Strasse, Fuggerstrasse and Kalckreuthstrasse</a>,  ומתפרש על שטח בגודל 20.000 מטר מרובע בו יציגו מעולם הספורט, רדיו,  תיירות, סרטים, אידס ופוליטיקה, כמו כן תערוכות מקשת רחבה של קבוצות  לסביות, הומואים, ביסקסואליים וטראנסג&#8217;נדרים</p>
<p style="text-align: right;">ביחד עם עשרות נקודות הסברה ודוכנים מכירה יהיו מגוון רחב של כיבודים  קולינרים ובשני ימי הפסטיבל מופעים בחמש סגנונות שונים. ובשאר ימי הפסטיבל  יהיו חמישה מופעים אנרגטים מופעים: »The Connection« עם מוזיקת האוס וטכנו  »Disco Ball«   עם להיטים משנות השבעים והשמונים »Queer Media« מופע מבדר  ומעורב של DJs הומוים ולסביות ובנוסף מופע »Women´s Showcase«</p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl">שוב השנה הזאת הקטע המגניב של הפסטיבל יהיה רעיונות אישים “הספה הפרועה”  לוקחת מקום על הבמה המרכזית בפינת  Eisenacher Strasse ו Fuggerstrasse בין  שלוש לארבע אחרי הצהרים גרהרד הופמאן ו ביגי ואן בלונד יושיבו אורחים  מהפוליטיקה והתרבות דרך מתחנת הבשר להנאת כולםאחרי הספה הפראית ביום ראשון  יהיו מגוון רחב של תוכניות של רוק ופופ עד אחדעשרה בלילה וביום ראשון עד  עשר</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/sofastart.jpg"><img class="alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0pt none;" src="http://www.regenbogenfonds.de/grafik/texte/sofastart.jpg" border="0" alt="" hspace="0" width="270" height="173" /></a></p>
<p style="text-align: right;" dir="rtl"><a href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php?sid=11" target="_self">»Das wilde Sofa«</a><br />
צפויים להגיע יותר מארבע מאות  חמישים אלף אורחים שיבואו במהלך השבוע  פסטיבלי גני הבירה, ברי קוקטלים במות ומתחמי ריקוד יהפכו את האיזור סביב  נולאנדורפ-פלאצ למסיבה הקווירית המועדפת של ברלין  מאחד-עשרה בבוקר עד  השעות המאוחרות של  הלילה זה יהיה “ברוכים הבאים לקברט”</p>
<p style="text-align: right;" dir="ltr"><em>תרגום אמיר גפן<br />
Regenbogenfonds e.V.</em></p>
<div class="shr-publisher-285"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Beim lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin: TelAvivGayVibe</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 16:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim 19. lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin am 18. und 19. Juni wird zum ersten Mal auch eine Delegation von TelAvivGayVibe mit dabei sein&#8230; Nicht nur mit einem Info-Stand wird sich die Delegation dort präsentieren, sondern auch auf der Bühne. Am Samstag treten auf drei Bühnen folgende Künstler aus Tel Aviv auf: Auf der Connection-Bühne um 16:30 Uhr: YoAv Arnon, auf der Hauptbühne um 18:30 Uhr: EpiphOny, Nikka sowie Talula Bonet und auf der Frauenbühne um 20:00 Uhr: DJ Tami Bibring (Tech-House + Nu-Disco) Mehr Informationen über die Musiker: YoAv Arnon: http://soundcloud.com/yoavarnon Talula Bonet: http://www.facebook.com/talula.bonet EpiphOny: Nikka: DJ Tami Bibring: Mehr Informationen über TelAvivGayVibe Mehr Informationen zum lesbisch-schwulen Stadtfest]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-280"></div><p>Beim 19. lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin am 18. und 19. Juni wird zum ersten Mal auch eine Delegation von TelAvivGayVibe mit dabei sein&#8230;<span id="more-280"></span></p>
<p>Nicht nur mit einem Info-Stand wird sich die Delegation dort präsentieren, sondern auch auf der Bühne. Am Samstag treten auf drei Bühnen folgende Künstler aus Tel Aviv auf:<br />
Auf der Connection-Bühne um 16:30 Uhr: YoAv Arnon, auf der Hauptbühne um 18:30 Uhr: EpiphOny, Nikka sowie Talula Bonet und auf der Frauenbühne um 20:00 Uhr: DJ Tami Bibring (Tech-House + Nu-Disco)</p>
<p>Mehr Informationen über die Musiker:</p>
<p>YoAv Arnon: <a href="http://soundcloud.com/yoavarnon" target="_blank">http://soundcloud.com/yoavarnon<br />
</a></p>
<p>Talula Bonet: <a href="http://www.facebook.com/talula.bonet" target="_blank">http://www.facebook.com/talula.bonet</a></p>
<p>EpiphOny:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Nikka:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>DJ Tami Bibring:</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/telavivgayvibe/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Mehr Informationen über <a href="http://www.gayisrael.org.il/tourisemContentItems.php?sectionID=705&amp;itemID=1271"><strong>TelAvivGayVibe</strong></a></p>
<p>Mehr Informationen zum<a href="http://www.regenbogenfonds.de/index_d.php?sid=1"><strong> lesbisch-schwulen Stadtfest</strong></a></p>
<div class="shr-publisher-280"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>MANEO: Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts in Tel Aviv</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 15:32:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anfang Juni reisten Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts MANEO mit einer Delegation aus Berlin und Köln nach Tel Aviv&#8230; Newsletter der israelischen Botschaft Berlin Unter den Teilnehmern war eine parteiübergreifende Delegation des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Reise fand im Rahmen der &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; statt und war die Antwort auf den Besuch von Jugendlichen aus Tel Aviv nach Berlin, die 2009 einen Anschlag auf einen Jugendtreff der LGBT-Organisation Agudah in Tel Aviv überlebt hatten. Bei dem Anschlag wurden zwei junge Menschen erschossen und 13 weitere zum Teil schwer verletzt. Zu den Programmpunkten gehörten Gespräche mit der israelischen Polizei sowie ein Empfang in der Knesset bei dem Gespräche u.a. mit Parlamentspräsidentin Rubi Rivlin (Likud) und Tzipi Livni (Kadima) geführt wurden. Die Delegation besuchte das Willy-Brandt-Center und das Agudah-Zentrum und wurde vom stellvertretenden Bürgermeister von Tel Aviv, Meital Lehavi und der Ratsvorsitzenden des Tel Aviver Stadtrates, Yael Dayan, begrüßt. Darüber hinaus war die Gruppe zu Gast in der deutschen Botschaft, wo sie von Botschafter Harald Kindermann empfangen wurde. Neben Berliner Jugendlichen, die im letzten Jahr ihre Tel Aviver Gäste in Berlin und Köln begleitet hatten, nahmen die Abgeordneten Tom Schreiber (SPD), Sascha Steuer (CDU), Dirk Beherndt (Grüne) und Sylvia von Stieglitz (FDP), Vertreter der Berliner und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-274"></div><p>Anfang Juni reisten Vertreter des schwul-lesbischen Anti-Gewalt-Projekts MANEO mit einer Delegation aus Berlin und Köln nach Tel Aviv&#8230;<span id="more-274"></span></p>
<p><em>Newsletter der israelischen Botschaft Berlin </em></p>
<p>Unter den Teilnehmern war eine parteiübergreifende Delegation des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Reise fand im Rahmen der &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; statt und war die Antwort auf den Besuch von Jugendlichen aus Tel Aviv nach Berlin, die 2009 einen Anschlag auf einen Jugendtreff der LGBT-Organisation Agudah in Tel Aviv überlebt hatten. Bei dem Anschlag wurden zwei junge Menschen erschossen und 13 weitere zum Teil schwer verletzt.</p>
<p>Zu den Programmpunkten gehörten Gespräche mit der israelischen Polizei sowie ein Empfang in der Knesset bei dem Gespräche u.a. mit Parlamentspräsidentin Rubi Rivlin (Likud) und Tzipi Livni (Kadima) geführt wurden.</p>
<p>Die Delegation besuchte das Willy-Brandt-Center und das Agudah-Zentrum und wurde vom stellvertretenden Bürgermeister von Tel Aviv, Meital Lehavi und der Ratsvorsitzenden des Tel Aviver Stadtrates, Yael Dayan, begrüßt.</p>
<p>Darüber hinaus war die Gruppe zu Gast in der deutschen Botschaft, wo sie von Botschafter Harald Kindermann empfangen wurde. Neben Berliner Jugendlichen, die im letzten Jahr ihre Tel Aviver Gäste in Berlin und Köln begleitet hatten, nahmen die Abgeordneten Tom Schreiber (SPD), Sascha Steuer (CDU), Dirk Beherndt (Grüne) und Sylvia von Stieglitz (FDP), Vertreter der Berliner und Kölner Polizei, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Kölner AIDS- Hilfe, des Berliner CSD und MANEO teil.</p>
<p>In einem Gespräch mit der ARD in Tel Aviv erklärte MANEO-Projektleiter und Leiter der Delegation in Israel Bastian Finke: &#8220;Es ist für uns eine große Ehre, von unseren Freunden und auch von so vielen offiziellen Vertretern in Tel Aviv und Jerusalem mit offenen Armen empfangen worden zu sein. Das Interesse ist auf allen Seiten groß, den Austausch fortzusetzen. Wir hoffen, dass die begonnenen Kontakte mit Unterstützung offizieller Stellen weiter fortgesetzt werden&#8221;.</p>
<p>Zum vollständigen Bericht bei <a href="http://www.maneo.de/presse/detail/article/zwei-jahre-nach-dem-anschlag-regenbogenbruecke-auf-gegenbesuch-in-tel-aviv.html">MANEO&#8230; </a></p>
<p>Unter dem Motto &#8220;It&#8217;s worth being gay&#8221; fand am vergangenen Freitag die jährliche Gay Pride Parade in Tel Aviv statt. Mit Straßenfesten, Parties am Strand und einer Gay City Tour wurde die Vielfalt der israelischen Gesellschaft gefeiert. Tausende Tel Avivim und Touristen feierten bei der Straßenparade mit, die die größte in der Geschichte der Tel Aviv Pride Parades war.</p>
<p>Fotos von der Tel Aviv Pride Parade 2011: <a href="http://www.flickr.com/photos/israel_germany/sets/72157626966396684/">Botschaft Israels</a> | <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/06/13/gaypride-2/">haGalil.com</a>&#8230;</p>
<p><a href="http://glbt.israel-live.de/2011/06/maneo/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<div class="shr-publisher-274"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>CSD in Köln: Israelis und Iraner marschieren gemeinsam</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 18:54:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am diesjährigen Christopher Street Day in Köln hat es am Wochenende ein besonders schönes Zusammentreffen gegeben: Schwule Angehörige der iranischen Exilgemeinde schlossen sich der israelischen Delegation an, und man umarmte einander vor laufenden Kameras&#8230; Die israelische Delegation war auf Einladung der Stadt Köln an den Rhein gereist und marschierte neben Oberbürgermeister Jürgen Roters an der Spitze der Schwulenparade. Adir Steiner, der die Schwulenparade in Tel Aviv organisiert, berichtet euphorisch: „Selbst Türken schlossen sich uns an, gemeinsam mit Vertretern aus Russland, der Ukraine und anderen Staaten, wo es hart ist, schwul zu sein.“ Yaniv Weizman vom Tel Aviver Stadtrat bemerkte: „Die Teilnahme von Vertretern aus Tel Aviv ist eine exzellente Gelegenheit, den Zehntausenden von Teilnehmern das schöne, tolerante und offene Gesicht Israels zu zeigen und Tel Aviv als eine der faszinierendsten Städte auf der Welt für schwule Touristen zu präsentieren.“ Yedioth Ahronot, 05.07.10]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-168"></div><p>Am diesjährigen Christopher Street Day in Köln hat es am Wochenende ein besonders schönes Zusammentreffen gegeben: Schwule Angehörige der iranischen Exilgemeinde schlossen sich der israelischen Delegation an, und man umarmte einander vor laufenden Kameras&#8230;<span id="more-168"></span></p>
<p>Die israelische Delegation war auf Einladung der Stadt Köln an den Rhein gereist und marschierte neben Oberbürgermeister Jürgen Roters an der Spitze der Schwulenparade. Adir Steiner, der die Schwulenparade in Tel Aviv organisiert, berichtet euphorisch: „Selbst Türken schlossen sich uns an, gemeinsam mit Vertretern aus Russland, der Ukraine und anderen Staaten, wo es hart ist, schwul zu sein.“ </p>
<p>Yaniv Weizman vom Tel Aviver Stadtrat bemerkte: „Die Teilnahme von Vertretern aus Tel Aviv ist eine exzellente Gelegenheit, den Zehntausenden von Teilnehmern das schöne, tolerante und offene Gesicht Israels zu zeigen und Tel Aviv als eine der faszinierendsten Städte auf der Welt für schwule Touristen zu präsentieren.“</p>
<p>Yedioth Ahronot, 05.07.10</p>
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		<title>Hinrichtungen schwuler Männer im Iran</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 18:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ruft  erneut dazu auf, die Arbeit der iranischen Exilorganisation &#8220;Iranian Railroad for Queer Refugees IRQR&#8221; zu unterstützen. IRQR betreut in aller Welt homosexuelle Flüchtlinge aus dem Iran. Auch in Deutschland kümmert sich IRQR immer wieder um abgelehnte homosexuelle Asylbewerber aus dem Iran&#8230; IRQR betreibt mehrere Internet-Portale, die auch von Homosexuellen im Iran genutzt werden (www.irqr.net) können. Deutschlands Aufnahmepolitik von GLBT-Verfolgten aus dem Iran kann noch bedeutend verbessert werden PM hirschfeld-eddy-stiftung.de &#8211; Immer wieder werden im Iran schwule Männer hingerichtet. &#8220;Die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen zwischen Männern existiert nicht nur auf dem Papier. Iran hat die zweithöchste Hinrichtungsrate pro Kopf weltweit. Wegen der strengen Zensur ist es unmöglich festzustellen, wie viele schwule Männer hingerichtet werden. In Berichten aus dem Iran ist auch von verschärften polizeilichen Überwachungsmaßnahmen die Rede und von unzähligen Männern, die wegen homosexueller Handlungen gefoltert oder halbtot geschlagen wurden. Soziale Kontrolle und Denunziantentum sind weit verbreitet, Nachbarn oder Verwandte melden freiwillig &#8220;abweichendes Verhalten&#8221; an die staatliche Sittenpolizei. Halb staatliche Wächterorganisationen, die sich der &#8220;Aufrechterhaltung der öffentlichen Moral&#8221; widmen, genießen die Unterstützung von Polizei, Justiz und konservativer Richterschaft.&#8221; Diese Situationsbeschreibung lieferte uns Arsham Parsi, Gründer und Direktor von IRQR. Arsham Parsi, der Mitglied im NGO-Beirat der Hirschfeld-Eddy-Stiftung ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-94"></div><p>Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ruft  erneut dazu auf, die Arbeit der iranischen Exilorganisation  &#8220;Iranian Railroad for Queer Refugees IRQR&#8221; zu unterstützen. IRQR  betreut in aller Welt homosexuelle Flüchtlinge aus dem Iran. Auch in  Deutschland kümmert sich IRQR immer wieder um abgelehnte homosexuelle  Asylbewerber aus dem Iran&#8230;<span id="more-94"></span></p>
<p>IRQR betreibt mehrere Internet-Portale, die auch von Homosexuellen im Iran genutzt werden (<a title="Opens external link in new window" href="http://www.irqr.net/" target="_blank">www.irqr.net</a>)  können.</p>
<h2><strong>Deutschlands Aufnahmepolitik von GLBT-Verfolgten aus dem Iran kann noch bedeutend verbessert werden</strong></h2>
<p>PM <a title="Opens  external link in new window" href="http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/" target="_blank">hirschfeld-eddy-stiftung.de</a> &#8211; Immer wieder werden im Iran schwule Männer hingerichtet. &#8220;Die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen zwischen Männern  existiert nicht nur auf dem Papier. Iran hat die zweithöchste  Hinrichtungsrate pro Kopf weltweit. Wegen der strengen Zensur ist es unmöglich festzustellen, wie viele schwule Männer hingerichtet werden. In Berichten aus dem Iran ist auch von verschärften polizeilichen  Überwachungsmaßnahmen die Rede und von unzähligen Männern, die wegen  homosexueller Handlungen gefoltert oder halbtot geschlagen wurden. Soziale Kontrolle und Denunziantentum sind weit verbreitet, Nachbarn oder Verwandte melden freiwillig &#8220;abweichendes Verhalten&#8221; an die staatliche Sittenpolizei. Halb staatliche Wächterorganisationen, die sich der &#8220;Aufrechterhaltung der öffentlichen Moral&#8221; widmen, genießen die Unterstützung von Polizei, Justiz und konservativer Richterschaft.&#8221;</p>
<p>Diese  Situationsbeschreibung lieferte uns Arsham Parsi, Gründer und Direktor von IRQR. Arsham Parsi, der Mitglied im NGO-Beirat der  Hirschfeld-Eddy-Stiftung ist, schreibt uns: &#8220;Auch unterstützen wir  iranische Lesben und Schwule in Notfällen finanziell und dabei, Asyl in  ihnen freundlich gesonnenen Ländern zu erhalten, weil sie auch in vielen Transitstaaten nicht sicher sind. Wir dokumentieren  Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung wegen der sexuellen Orientierung, organisieren Unterstützungsbriefe für iranische  homosexuelle Asylbewerber und Flüchtlinge.&#8221;</p>
<p>Arsham Parsi hat in  einem öffentlichen Brief an Bundesaußenminbister Dr. Guido Westerwelle  gebeten, &#8220;in der UN darauf hinzuweisen, dass der Iran die Menschenrechte  von GLBT (LSBT) verletzt. Bitte tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um das internationale Bewusstsein über diese unmenschlichen Verbrechen zu  stärken. &#8230; Tragen Sie dazu bei, dass Homosexualität entkriminalisiert  wird und die Hinrichtungen von GLBT im Iran aufhören. &#8230; Wir bitten  Sie, zusammen mit den anderen europäischen Nationen LSBT Flüchtlingen  aus dem Iran Unterstützung zu gewähren. &#8230; Deutschlands Aufnahmepolitik von LSBT Flüchtlingen aus dem Iran kann noch bedeutend verbessert  werden.&#8221;</p>
<p><em>Verteiler: Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V.</em></p>
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		<title>Neue Kontaktdaten: yachad@israel-live.de</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Domain yachad-deutschland.de ist nicht mehr gültig. Die archivierten Seiten von Yachad Deutschland sind damit aber nicht verloren, sondern nach wie vor unter http://yachad.israel-live.de abrufbar. Die e-Mail Adresse zur Kontaktaufnahme lautet yachad@israel-live.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-81"></div><p>Die Domain yachad-deutschland.de ist nicht mehr gültig. Die archivierten Seiten von Yachad Deutschland sind damit aber nicht verloren, sondern nach wie vor unter <a href="http://yachad.israel-live.de">http://yachad.israel-live.de</a> abrufbar.</p>
<p>Die e-Mail Adresse zur Kontaktaufnahme lautet yachad@israel-live.de.</p>
<div class="shr-publisher-81"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Homosexuellen-Denkmal: Mahnwache nach erneutem Anschlag</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 14:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[19.12.2008 Nach dem neuerlichen Anschlag auf das Homosexuellen-Denkmal in Tiergarten haben am Freitag rund 80 Menschen an einer Mahnwache teilgenommen. Der Angriff auf das Denkmal sei auch ein Angriff auf die Demokratie, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Nach Einschätzung Wowereits beweist die Schändung, dass es keinen Grund gebe, sich auf Erfolgen in der Gleichstellung von Homosexuellen auszuruhen. Die Mahnwache sei &#8220;notwendig&#8221;. Neben Vertretern des Abgeordnetenhauses nahmen auch Mitglieder mehrerer Bundestagsfraktionen an der Mahnwache teil, unter ihnen die Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke) und der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck. Der LSVD-Sprecher Alexander Zinn, sagte, auch Bundespräsident Horst Köhler habe per Brief mitgeteilt, dass er den Anschlag verurteile und die Ermittlungen weiter verfolgen würde. Zudem bekundeten Vertreter der Türkischen Gemeinde Deutschland und des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg ihre Anteilnahme. Der Sprecher für Lesben- und Schwulenpolitik der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Thomas Birk, sagte, er sei &#8220;sehr zufrieden, dass Vertreter der Bundesebene auch da waren&#8221;. Die Teilnahme Wowereits wertete er als Signal dafür, dass der von den Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus eingereichte Aktionsplan gegen Homophobie Aussichten auf Umsetzung habe. Der Aktionsplan sieht unter anderem Prävention in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen vor. &#8220;Kinder sollen so früh wie möglich an gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-25"></div><p><strong>19.12.2008 Nach dem neuerlichen Anschlag auf das Homosexuellen-Denkmal in  Tiergarten haben am Freitag rund 80 Menschen an einer Mahnwache  teilgenommen. Der Angriff auf das Denkmal sei auch ein Angriff auf  die Demokratie, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus  Wowereit (SPD).</strong><span id="more-25"></span></p>
<p>Nach Einschätzung Wowereits beweist die Schändung, dass es keinen  Grund gebe, sich auf Erfolgen in der Gleichstellung von Homosexuellen  auszuruhen. Die Mahnwache sei &#8220;notwendig&#8221;. Neben Vertretern des  Abgeordnetenhauses nahmen auch Mitglieder mehrerer  Bundestagsfraktionen an der Mahnwache teil, unter ihnen die  Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke) und der Parlamentarische  Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck.</p>
<p>Der LSVD-Sprecher Alexander Zinn, sagte, auch Bundespräsident  Horst Köhler habe per Brief mitgeteilt, dass er den Anschlag  verurteile und die Ermittlungen weiter verfolgen würde. Zudem  bekundeten Vertreter der Türkischen Gemeinde Deutschland und des  Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg ihre  Anteilnahme.</p>
<p>Der Sprecher für Lesben- und Schwulenpolitik der Grünen-Fraktion  im Abgeordnetenhaus, Thomas Birk, sagte, er sei &#8220;sehr zufrieden, dass  Vertreter der Bundesebene auch da waren&#8221;. Die Teilnahme Wowereits  wertete er als Signal dafür, dass der von den Grünen im Berliner  Abgeordnetenhaus eingereichte Aktionsplan gegen Homophobie Aussichten  auf Umsetzung habe. Der Aktionsplan sieht unter anderem Prävention in  Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen vor. &#8220;Kinder sollen so früh  wie möglich an gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften gewöhnt  werden&#8221;, sagte Birk.</p>
<p>Das im Mai eingeweihte Denkmal war in der Nacht zum Dienstag zum  zweiten Mal beschädigt worden&#8230;</p>
<p>&gt;&gt;&gt; <a href="http://www.hagalil.com/tinc?key=Fx15Q5PD&amp;id=7222868&amp;design-output-mode=js&amp;design-css-mode=standard">Politik in Deutschland</a></p>
<div class="shr-publisher-25"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Zum Denkmal für verfolgte Homosexuelle: Nicht dasselbe Schicksal</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2008/06/denkmal/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 14:24:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe kein Problem mit dem Denkmal, das dieser Tage in Berlin für die Homosexuellen, die in der Nazizeit in Konzentrationslager deportiert wurden, errichtet wurde. Es ist klar, dass jeder damals in Deutschland verfolgten Gruppe ein Denkmal zusteht, so auch den sogenannten &#8220;Bibelforschern&#8221;, die in Lager, auch nach Auschwitz, geschickt wurden. Mein Problem bezieht sich also nicht auf das Denkmal selbst, sondern einzig und allein auf seinen Standort. Es wurde nämlich unmittelbar neben dem großen Mahnmal für die jüdischen Opfer errichtet, und dadurch könnte der Eindruck entstehen, beiden Gruppen hätten ein ähnliches Schicksal erlitten und seien aus denselben Gründen verfolgt wurden. Die Tatsachen verhalten sich jedoch völlig anders. Alle Homosexuellen, die in Lager deportiert wurden, waren deutsche Christen (was übrigens auch auf die &#8220;Bibelforscher&#8221; zutrifft). Ein jüdischer Homosexueller wurde nicht wegen seiner sexuellen Neigungen verfolgt, sondern wegen seines Glaubens. Die christlichen Homosexuellen lebten in Auschwitz unter völlig anderen Bedingungen als wir. Sie mussten keine Selektion durchmachen und wurden nicht in die Gaskammern geschickt. Sie erhielten auch Pakete und Post von zu Hause. Obwohl sie von der SS verachtet wurden, waren sie kein Ziel für die mörderischen Attacken, die Tag für Tag gegen die Juden geführt wurden. In meinem Block gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-20"></div><p>Ich habe kein Problem mit dem Denkmal, das dieser Tage in  Berlin für die Homosexuellen, die in der Nazizeit in Konzentrationslager  deportiert wurden, errichtet wurde. Es ist klar, dass jeder damals in  Deutschland verfolgten Gruppe ein Denkmal zusteht, so auch den sogenannten  &#8220;Bibelforschern&#8221;, die in Lager, auch nach Auschwitz, geschickt wurden.<span id="more-20"></span></p>
<p>Mein Problem bezieht sich also nicht auf das Denkmal selbst, sondern einzig und allein auf seinen Standort. Es wurde nämlich unmittelbar neben dem großen Mahnmal für die jüdischen Opfer errichtet, und dadurch könnte der Eindruck entstehen, beiden Gruppen hätten ein ähnliches Schicksal erlitten und seien aus denselben Gründen verfolgt wurden. Die Tatsachen verhalten sich jedoch völlig anders.</p>
<p><em></em>Alle Homosexuellen, die in Lager deportiert wurden, waren deutsche Christen (was übrigens auch auf die &#8220;Bibelforscher&#8221; zutrifft). Ein jüdischer Homosexueller wurde nicht wegen seiner sexuellen Neigungen verfolgt, sondern wegen seines Glaubens. Die christlichen Homosexuellen lebten in Auschwitz unter völlig anderen Bedingungen als wir. Sie mussten keine Selektion durchmachen und wurden nicht in die Gaskammern geschickt. Sie erhielten auch Pakete und Post von zu Hause. Obwohl sie von der SS verachtet wurden, waren sie kein Ziel für die mörderischen Attacken, die Tag für Tag gegen die Juden geführt wurden. In meinem Block gab es einige Gefangenen mit dem &#8220;rosa Dreieck&#8221;, dem Symbol der homosexuellen Häftlinge, und deshalb weiß ich, dass sie völlig anders behandelt wurden als wir. Es sollte auch daran erinnert werden, dass manche der ca. 6000 Homosexuellen, die nach Auschwitz deportiert wurden, sogar begeisterte Anhänger des Naziregimes waren und ins Lager kamen, weil sie denunziert worden waren und aus Neid oder Missgunst aus dem Weg geschafft werden sollten.</p>
<p>Hierzu sei noch zu bemerken, dass der Vorwurf von Homosexualität von den Nazis gerne als Ausrede für die Entfernung &#8220;unerwünschter Elemente&#8221; missbraucht wurde&#8230; <a href="http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2396">weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><em>Von Noach Klieger für Jedioth achronoth</em><br />
<em></em></p>
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		<title>Erinnerungen an den Juni 1938: Die Verfolgung der &#8220;Asozialen&#8221;</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2008/06/asozial/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 09:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verfolgung der &#8220;Asozialen&#8221; im NS-Staat stand unter dem Motto &#8220;Alles Schädliche und Faule, alles was schwach und krank und verdorben ist, muss aus dem gesunden Volkskörper rücksichtslos herausgeschnitten werden&#8221;. Im Rahmen dieser Politik wurden im Juni 1938 über zehntausend Menschen in Konzentrationslager verschleppt und im Sinne der billigen Arbeitskräftebeschaffung der Zwangsarbeit zugeführt. Die rechtliche Handhabe war durch den Grunderlass &#8220;Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ gegeben, der es erlaubte jeden der &#8220;durch sein asoziales Verhalten die Allgemeinheit gefährdet“, mittels sicherheitspolizeilicher Schutzhaft in ein Konzentrationslager einzuweisen. Durch den Erlass wurde die &#8220;Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ durch Innenminister Göring im Dezember 1937 reichsweit vereinheitlicht. Die örtlichen Dienststellen bekamen dadurch einen größtmöglichen Ermessensspielraum um &#8220;legal&#8221; gegen &#8220;unliebsame Elemente&#8221; vorzugehen. Der Maßnahmenkatalog &#8220;zur Überwachung von Straftätern&#8221; umfasste die „Polizeiliche planmäßige Überwachung“ und die „Polizeiliche Vorbeugehaft“, so dass nun auch die KriPo, ähnlich wie die GeStaPo mit ihrer &#8220;Schutzhaft“ das Recht hatte, Menschen ohne richterlichen Beschluss zu überwachen oder in einem Konzentrationslager unbegrenzt festzuhalten. Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen sogennante als asozial und arbeitsscheu deklarierte Personen, die als arbeitslos, wohnungslos, haltlos (gemeint waren vor allem Süchtige) katalogisiert wurden. Besonders enge Maßstäbe wurden an Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und politisch Opositionelle angelegt&#8230; weiterlesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-19"></div><p>Die Verfolgung der &#8220;Asozialen&#8221; im NS-Staat stand unter dem Motto &#8220;Alles Schädliche und Faule, alles was schwach und krank und verdorben ist, muss aus dem gesunden Volkskörper rücksichtslos herausgeschnitten werden&#8221;. Im Rahmen dieser Politik wurden im Juni 1938 über zehntausend Menschen in Konzentrationslager verschleppt und im Sinne der billigen Arbeitskräftebeschaffung der Zwangsarbeit zugeführt.<span id="more-19"></span></p>
<p>Die rechtliche Handhabe war durch den Grunderlass &#8220;Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ gegeben, der es erlaubte jeden der &#8220;durch sein asoziales Verhalten die Allgemeinheit gefährdet“, mittels sicherheitspolizeilicher Schutzhaft in ein Konzentrationslager einzuweisen.</p>
<p>Durch den Erlass wurde die &#8220;Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ durch Innenminister Göring im Dezember 1937 reichsweit vereinheitlicht. Die örtlichen Dienststellen bekamen dadurch einen größtmöglichen Ermessensspielraum um &#8220;legal&#8221; gegen &#8220;unliebsame Elemente&#8221; vorzugehen. Der Maßnahmenkatalog &#8220;zur Überwachung von Straftätern&#8221; umfasste die „Polizeiliche planmäßige Überwachung“ und die „Polizeiliche Vorbeugehaft“, so dass nun auch die KriPo, ähnlich wie die GeStaPo mit ihrer &#8220;Schutzhaft“ das Recht hatte, Menschen ohne richterlichen Beschluss zu überwachen oder in einem Konzentrationslager unbegrenzt festzuhalten.</p>
<p>Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen sogennante als asozial und arbeitsscheu deklarierte Personen, die als arbeitslos, wohnungslos, haltlos (gemeint waren vor allem Süchtige) katalogisiert wurden. Besonders enge Maßstäbe wurden an Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und politisch Opositionelle angelegt&#8230; <a href="http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2384">weiterlesen&#8230;</a></p>
<div class="shr-publisher-19"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Enttäuschung: Homogurke für Rot-Grün</title>
		<link>http://glbt.israel-live.de/2008/05/homogurke/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Homo-Gurke geht dieses Mal an Rot-Grün für das Scheitern der Magnus-Hirschfeld-Stiftung. Ein früher selbst gefordertes, sinnvolles Projekt wird abgelehnt, angeblich aus finanziellen Gründen. Das ist, erst recht angesichts des Themas, skandalös. Eine kollektive Entschädigung für NS-Opfer darf nicht daran scheitern, nicht am Geld und erst recht nicht an Politikereitelkeiten&#8230;Von Norbert Blech Das Haushaltsargument ist albern, wenn nicht vorgeschoben. Man muss nicht mal die Ausfälle durch das gescheiterte Maut-System bemühen, um die Beträge für die Stiftung als Peanuts für den Bundeshaushalt zu bezeichnen. Die FDP war zudem bereit, in den Verhandlungen die Summe zu reduzieren, die Zahlungen des Bundes an die Stiftungen zu verschieben und in kleinere Mengen pro Jahr zu zerstückeln. Die Regierung hat sich nicht darauf eingelassen. Auch der Vergleich mit der Individualentschädigung ist kein Argument gegen die Stiftung. Zwar gab und gibt es hier Versäumnisse, gerade bei den &#8220;vergessenen&#8221; Opfern wie den Schwulen. Für sie gab es lange Zeit nur Härte-/Entschädigungsleistungen nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz, d.h., die Opfer von damals mussten recht arm sein, um eine Entschädigung zu bekommen. Im Herbst 2002 wurde die Einkommensgrenze für diese Leistungen abgeschafft, auf eine Anfrage des Unions-Abgeordneten Dr. Jürgen Gehb antwortete das Bundesfinanzministerium damals mit der Schätzung, &#8220;dass ca. 1000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-18"></div><p>Die Homo-Gurke geht dieses Mal an Rot-Grün für das Scheitern der Magnus-Hirschfeld-Stiftung. Ein früher selbst gefordertes, sinnvolles Projekt wird abgelehnt, angeblich aus finanziellen Gründen. Das ist, erst recht angesichts des Themas, skandalös. Eine kollektive Entschädigung für NS-Opfer darf nicht daran scheitern, nicht am Geld und erst recht nicht an Politikereitelkeiten&#8230;<span id="more-18"></span>Von Norbert Blech</p>
<p>Das Haushaltsargument ist albern, wenn nicht vorgeschoben. Man muss nicht mal die Ausfälle durch das gescheiterte Maut-System bemühen, um die Beträge für die Stiftung als Peanuts für den Bundeshaushalt zu bezeichnen. Die FDP war zudem bereit, in den Verhandlungen die Summe zu reduzieren, die Zahlungen des Bundes an die Stiftungen zu verschieben und in kleinere Mengen pro Jahr zu zerstückeln. Die Regierung hat sich nicht darauf eingelassen.</p>
<p>Auch der Vergleich mit der Individualentschädigung ist kein Argument gegen die Stiftung. Zwar gab und gibt es hier Versäumnisse, gerade bei den &#8220;vergessenen&#8221; Opfern wie den Schwulen. Für sie gab es lange Zeit nur Härte-/Entschädigungsleistungen nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz, d.h., die Opfer von damals mussten recht arm sein, um eine Entschädigung zu bekommen.</p>
<p>Im Herbst 2002 wurde die Einkommensgrenze für diese Leistungen abgeschafft, auf eine Anfrage des Unions-Abgeordneten Dr. Jürgen Gehb antwortete das Bundesfinanzministerium damals mit der Schätzung, &#8220;dass ca. 1000 überlebende NS-Opfer, die wegen Überschreitens der Notlagengrenze in der Vergangenheit abgelehnt wurden, nun ein einmalige Kapitalzahlung von 2556,46 Euro nach den AKG-Härterichtlinien erhalten können&#8221;, bzw. durch eine Neubewertung erhalten sollen.</p>
<p>Eine Entschädigung für die homosexuellen NS-Opfer ist demnach bereits vorgesehen, auch wenn sie arg dürftig ausfällt (zum Vergleich: ehemalige Zwangsarbeiter, die im KZ waren, erhalten bis zu 7.700 Euro, was auch schon dürftig ist) und äußerst spät vollzogen wird. Für die Opfer des Paragrafen 175 nach der Nazi-Zeit bis 1969 hat es übrigens keine Entschädigung, nicht mal eine Rehabilitation gegeben. Rot-Grün hatte das in der letzten Legislaturperiode mit Hinweis auf &#8220;juristische Probleme&#8221; abgelehnt &#8211; aber das ist ein anderer Skandal.</p>
<p>Nun ist es Rot-Grün unbenommen, noch mehr für die wenigen noch lebenden NS-Opfer zu tun, auch die anderen §175-Opfer endlich zu rehabilitieren und zu entschädigen. Das sollte für ein linkes Parteienbündnis gar Verpflichtung sein. Gerade aufgrund der Versäumnisse ist aber eine kollektive Entschädigung in Form einer Hirschfeld-Stiftung angebracht, sie steht der individuellen Entschädigung auch nicht entgegen, würde ihr gar weitere Rechtfertigungsgründe liefern. Dass sie zweimal im Bundestag scheiterte, stimmt angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas traurig&#8230;<br />
&gt;&gt;&gt; weiter: http://www.queer.de/homogurke_detail.php?article_id=1203</p>
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		<title>Keine Hatesongs in Deutschland!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[LSVD &#8211; Kampagne gegen Hass-Sänger Buju Banton trägt erste Früchte&#8230;Mitte August veröffentlichte der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) eine Pressemitteilung, in der Philipp Braun, Sprecher des LSVD, darauf hinwies, dass der jamaikanische Dancehallsänger Buju Banton einige Konzerte in Deutschland und Europa, darunter bei den olympischen Spielen in Athen, plant. Der LSVD war und ist verständlicherweise entsetzt über diese Tatsache, ruft Banton doch in einem seiner Songs (&#8220;Boom Bye Bye&#8221;) öffentlich dazu auf, Homosexuelle durch Brandanschläge, Kopfschuss oder Säureattentate zu ermorden. Dieser Song ist zwar schon etliche Jahre alt, Banton jedoch hat sich bis heute weder von ihm noch von seinem Inhalt distanziert und spielt ihn nach wie vor auf seinen Konzerten. Doch damit leider noch nicht genug. Laut BBC England und dem Guardian hat es Banton nicht bei seinen musikalischen Hasstiraden gegenüber Schwulen belassen, sondern diesen im Juli 2004 persönlich durch die Beteiligung an einem schwulenfeindlichen Übergriff in Jamaika Ausdruck verliehen. Der LSVD forderte den Veranstalter von Buju Bantons Deutschland-Tournee (Revelation Concerts Hamm) und die jeweiligen Mitveranstalter dazu auf, Banton auszuladen und die Konzerte abzusagen. Da dies wahrscheinlich aus vertraglichen Gründen nicht ohne Weiteres möglich sein dürfte, verlangt der LSVD, dass sich die Veranstalter zumindest deutlich von den Liedinhalten des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-14"></div><p>LSVD &#8211; Kampagne gegen Hass-Sänger Buju Banton trägt erste Früchte&#8230;<span id="more-14"></span>Mitte August veröffentlichte der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) eine Pressemitteilung, in der Philipp Braun, Sprecher des LSVD, darauf hinwies, dass der jamaikanische Dancehallsänger Buju Banton einige Konzerte in Deutschland und Europa, darunter bei den olympischen Spielen in Athen, plant.</p>
<p>Der LSVD war und ist verständlicherweise entsetzt über diese Tatsache, ruft Banton doch in einem seiner Songs (&#8220;Boom Bye Bye&#8221;) öffentlich dazu auf, Homosexuelle durch Brandanschläge, Kopfschuss oder Säureattentate zu ermorden. Dieser Song ist zwar schon etliche Jahre alt, Banton jedoch hat sich bis heute weder von ihm noch von seinem Inhalt distanziert und spielt ihn nach wie vor auf seinen Konzerten.<br />
Doch damit leider noch nicht genug. Laut BBC England und dem Guardian hat es Banton nicht bei seinen musikalischen Hasstiraden gegenüber Schwulen belassen, sondern diesen im Juli 2004 persönlich durch die Beteiligung an einem schwulenfeindlichen Übergriff in Jamaika Ausdruck verliehen. Der LSVD forderte den Veranstalter von Buju Bantons Deutschland-Tournee (Revelation Concerts Hamm) und die jeweiligen Mitveranstalter dazu auf, Banton auszuladen und die Konzerte abzusagen. Da dies wahrscheinlich aus vertraglichen Gründen nicht ohne Weiteres möglich sein dürfte, verlangt der LSVD, dass sich die Veranstalter zumindest deutlich von den Liedinhalten des Sängers distanzieren und dafür Sorge tragen, dass Banton keine seiner schwulenfeindlichen Songs performt. Darüber hinaus wies der LSVD eindringlich darauf hin, dass die Veranstalter strafrechtlich dafür haftbar gemacht werden können, sollte der Tatbestand der Volksverhetzung bei den Auftritten von Banton gegeben sein.</p>
<p>Buju Banton ist jedoch keine Ausnahme oder gar ein Einzelfall, denn gerade einige der jüngeren und durchaus erfolgreichen Dancehall-Bands aus Jamaika sind für ihre musikalischen Aufforderungen zu Mord und Totschlag an Homosexuellen bekannt und leider auch berühmt. Es ist schon erschreckend, dass die Organisatoren und Besucher der diversen Reggae-Festivals in Deutschland diese homophoben Texte und Aktionen ohne weiteres hinnehmen und dazu sogar noch applaudieren. Wir fragen uns ernsthaft, wie man bei einem dieser Konzerte Sängern zujubeln kann, die ganz unverhohlen die Ermordung von Schwulen fordern! Da stellt sich uns doch die Frage, ob die Menschen hierzulande überhaupt VERSTEHEN, was da gesungen wird. Darüber hinaus sorgen diese musikalischen Hasspredigten dafür, dass sich die ohnehin schon missliche Menschenrechtssituation für Homosexuelle in Jamaika weiterhin verschärft.</p>
<p>Laut diversen Menschenrechtsorganisationen wurden innerhalb der vergangenen sieben Jahre rund 30 Männer wegen ihrer nicht akzeptierten sexuellen Orientierung in Jamaika ermordet. Die Strafgesetze Jamaikas, die aus dem 19. Jahrhundert stammen, sprechen sich zudem nach wie vor gegen einvernehmlich homosexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen aus und fördern damit keineswegs die Toleranz und/ oder Akzeptanz der Gays in ihrem Land.</p>
<p>Die LSVD-Kampagne &#8220;Keine Hatesongs in Deutschland&#8221; scheint erste Früchte zu tragen, denn inzwischen haben Darmstadt, Saarbrücken und Hamburg Buju Banton ausgeladen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Veranstalter der übrigen Konzerte in Übersee/ Chiemsee, Hamm, Bremen und Berlin ebenfalls erkennen, wie wichtig die Boykottierung eines Sängers wie Buju Banton ist und ihrerseits Konsequenzen ziehen. Ein weiterer Erfolg ist die Tatsache, dass sich die Firma PUMA, Sponsor des Banton Konzertes in Athen, offiziell dazu ausgesprochen hat, keine Hasspredigten zu dulden und Buju Banton explizit darauf hingewiesen wurde, dass die Firma konsequent eine Nulltoleranz-Politik gegenüber Minderheitenfeindlichkeiten betreibe und PUMA deshalb die Zusammenarbeit sofort beenden wird, sollte der Sänger gegen diesen Grundsatz verstoßen und irgendwo (nicht nur in Athen, sondern weltweit) &#8220;Boom Bye Bye&#8221; oder andere schwulenfeindlich Songs singen.</p>
<p>Die Ausladungen der Veranstalter sowie das Handeln von PUMA sind ein erster Schritt bei der Sensibilisierung jamaikanischer Dancehall-Gruppen und helfen gegen den Hass und die Diskriminierungen gegenüber Homosexuellen anzugehen. Einen weiteren Schritt hat der LSVD selbst unternommen, indem er die Staatsanwaltschaft in Traunstein über Buju Bantons geplanten Auftritt und seine Hass-Aktionen ausführlich informiert und die Forderung gestellt hat, den Musiker zu den diversen Vorwürfen zu befragen und dafür zu sorgen, dass Banton auf keiner Bühne die Songs interpretiert, die den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Bleibt abzuwarten, ob und was sich in Zukunft in Bezug auf Buju Banton und seine Musikerkollegen in Deutschland und der Welt tut.</p>
<p>http://www.gaypeople.de/news/index.php?arti=399</p>
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		<title>Deutschland ist nicht der Nabel der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Osteuropa fehlt es oft an Strukturen und an Geld, um professionell Lobbyarbeit betreiben zu können&#8230; Ein Gespräch mit Jörg Litwinschuh, dem Leiter des Zentrums für Migranten (»Miles«) beim Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD). Gibt es seit der EU-Erweiterung einen verstärkten Austausch mit Lesben und Schwulen in osteuropäischen Ländern? Ja, es gibt einen verstärkten Austausch, denn die EU-Erweiterung hat z. B. dazu geführt, dass die Touristenströme aus Osteuropa zunehmen, und somit reisen auch Lesben und Schwule vermehrt zu den großen Demonstrationen und Festivals nach Deutschland, vor allem nach Berlin. Kommen auch viele Lesben und Schwule, um endgültig in Deutschland zu bleiben? Darüber habe ich keine Erkenntnisse. Die deutschen Metropolen, von Berlin über Köln bis Hamburg, üben natürlich eine gewisse Faszination, eine Sogwirkung auf viele Schwule und Lesben in den neuen EU-Ländern aus. Diese Freizügigkeit innerhalb der EU ist ja auch sehr zu begrüßen. Trotzdem ist unser Ziel, dass Leute ihr Land nicht wegen Homophobie und Diskriminierung verlassen müssen. Solch eine Entwicklung beobachten wir also mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ist die Situation für Lesben und Schwule in Osteuropa denn grundsätzlich anders als im Westen? Es gibt dazu keine wissenschaftlich validen Erkenntnisse, wir können uns nur auf eine Vielzahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="shr-publisher-9"></div><p><strong>In Osteuropa fehlt es oft an Strukturen und an Geld, um professionell Lobbyarbeit betreiben zu können&#8230;</strong></p>
<p>Ein Gespräch mit Jörg Litwinschuh, dem Leiter des Zentrums für Migranten (»Miles«) beim Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD).<span id="more-9"></span></p>
<p>Gibt es seit der EU-Erweiterung einen verstärkten Austausch mit Lesben und Schwulen in osteuropäischen Ländern?</p>
<p>Ja, es gibt einen verstärkten Austausch, denn die EU-Erweiterung hat z. B. dazu geführt, dass die Touristenströme aus Osteuropa zunehmen, und somit reisen auch Lesben und Schwule vermehrt zu den großen Demonstrationen und Festivals nach Deutschland, vor allem nach Berlin.</p>
<p>Kommen auch viele Lesben und Schwule, um endgültig in Deutschland zu bleiben?</p>
<p>Darüber habe ich keine Erkenntnisse. Die deutschen Metropolen, von Berlin über Köln bis Hamburg, üben natürlich eine gewisse Faszination, eine Sogwirkung auf viele Schwule und Lesben in den neuen EU-Ländern aus. Diese Freizügigkeit innerhalb der EU ist ja auch sehr zu begrüßen. Trotzdem ist unser Ziel, dass Leute ihr Land nicht wegen Homophobie und Diskriminierung verlassen müssen. Solch eine Entwicklung beobachten wir also mit einem lachenden und einem weinenden Auge.</p>
<p>Ist die Situation für Lesben und Schwule in Osteuropa denn grundsätzlich anders als im Westen?</p>
<p>Es gibt dazu keine wissenschaftlich validen Erkenntnisse, wir können uns nur auf eine Vielzahl von Einzelmeinungen stützen. Gerade in den EU-Ländern, die stark von der katholischen Kirche geprägt sind, oder auch in denen, wo die Demokratie noch nicht so weit fortgeschritten ist, sind Vorurteile und Klischees gegenüber Lesben und Schwulen leider immer noch sehr stark verbreitet. In Polen etwa hat die Kirche mit ihrem reaktionären Gedankengut einen enormen Einfluss. Speziell die Verquickung von sehr konservativen katholischen Einflüssen und alten kommunistischen Machtstrukturen macht es schwul-lesbischen Institutionen sehr schwer, in einigen der neuen EU-Ländern Fuß zu fassen.</p>
<p>In Spanien und Italien beispielsweise hat die katholische Kirche ebenfalls einen großen Einfluss.</p>
<p>Zwar ist die Schwulen- und Lesbenbewegung in Italien oder Spanien nicht so stark wie etwa in den skandinavischen Ländern oder auch in Deutschland, aber sie ist wesentlich stärker als die in den neuen EU-Ländern. Sie ist schon viel länger aktiv und verfügt über ganz andere Strukturen und Finanzmittel, um professionell Lobbyarbeit betreiben zu können. Die neue spanische Regierung verfolgt zudem eine sehr liberale Homopolitik. Außerdem haben sich in den neuen EU-Ländern bisher nur wenige Prominente getraut, sich zu outen. Solche Vorbilder und Idole können Meinungsbildungsprozesse sehr positiv beeinflussen.</p>
<p>Ist für Lesben und Schwule in Osteuropa der EU-Beitritt also eine Chance?</p>
<p>Bereits vor der EU-Erweiterung haben sich dort Menschenrechtsorganisationen und schwul-lesbische Bürgerrechtsgruppen gebildet. Aber sicherlich müssen die neuen Länder die EU-Standards erfüllen, was einiges Positives bewegen wird. Allerdings hängt das vor allem auch davon ab, wie die jeweiligen Bewegungen finanziell oder ideell unterstützt werden. Deshalb werden derzeit von deutschen Organisationen massiv polnische Gruppen unterstützt. Es gab z.B. schlimme Übergriffe gegen Schwule in Krakau. Jetzt hat sich über alle Parteigrenzen hinweg eine Zusammenarbeit zwischen westlichen und östlichen EU-Ländern entwickelt. Es wird zum Beispiel Geld gesammelt, um Organisationen in Krakau und Warschau Starthilfe zu geben.</p>
<p>Eine Art Länderpartnerschaft. Und Polen ist der Schwerpunkt?</p>
<p>Richtig. Es ist das bevölkerungsreichste Land im Osten. Einige kleinere Länder sind im Demokratisierungsprozess, der oft auch mit wirtschaftlichem Erfolg zusammenhängt, viel weiter. Die baltischen Republiken beispielsweise entwickeln sich mit einer enormen Geschwindigkeit im positiven Sinne.</p>
<p>Ist Deutschland für sie ein Vorbild?</p>
<p>Es gibt Länder, wo die gesetzliche und politische Entwicklung wesentlich weiter vorangeschritten ist. In Skandinavien und den Niederlanden sind eingetragene Partnerschaften längst mit der Ehe gleichgestellt. Das ist schon eher ein Vorbild. Aber wenn man bedenkt, was Lesben und Schwule in Deutschland auf die Beine stellen, mit ihren riesigen Demonstrationen und der politischen Lobbyarbeit, dann ist das sicherlich ein Ideal. Aber Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.</p>
<p>Welches sind die größten Probleme in Deutschland?</p>
<p><a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2003/02/21.php"></a>Die rot-grüne Bundesregierung, die Opposition und auch andere demokratische Institutionen und Verbände interessieren sich derzeit wenig für Lesben und Schwule. Das hat viel mit der wirtschaftlichen Situation und dem Strukturwandel in Deutschland zu tun, ich sage nur Hartz IV. Da treten Minderheitenthemen völlig in den Hintergrund. Aber mit dem bisherigen Lebenspartnerschaftsgesetz ist es nicht getan, weil dort vor allem Pflichten, jedoch kaum Rechte festgeschrieben sind. Es gibt noch sehr viel zu tun.</p>
<p>interview: ivo bozic / 2004</p>
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