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Ruhig: Gay Pride in Jerusalem

4.000 Menschen haben am Donnerstag in Jerusalem eine Gay Pride Parade gefeiert. Unter dem Slogan „Ein Jahrzehnt in Jerusalem“ marschierten die Teilnehmer vom Gan ha-Atzma’ut zum Gan ha-Pa’amon…

Seitdem 2002 der erste Marsch in Jerusalem stattgefunden hatte (damals wegen der andauernden Zweiten Intifada ohne bunte Fahnen und sonstigen Schmuck), hat die Gay Pride Parade in der Stadt eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Im Jahr 2005 stach ein orthodoxer Demonstrant auf drei Teilnehmer ein. 2006 wurde der Marsch wegen des Zweiten Libanonkrieges zunächst immer wieder verschoben und schließlich im November abgehalten. Die Veranstaltung war allerdings auf eine Kundgebung im Stadion Givat Ram reduziert, da die Polizei sich außer Stande sah, die Teilnehmer vor eventuellen gewalttätigen Übergriffen orthodoxer Demonstranten zu schützen.

In den letzten Jahren sind gewalttätige Demonstrationen jedoch ausgeblieben. Seit jeher handelt es sich bei der Parade in Jerusalem nicht um ein „Happening“ im Stile vieler Christopher Street Days oder der Parade in Tel Aviv sondern um einen reinen Demonstrationszug ohne Wagen, Musik oder besonders knappe Kleidung seitens der Teilnehmer.

(Ynet, 02.08.12, übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels, Berlin)

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