Werbung

Im Archiv suchen:

Bücher suchen:

Hirschfeld & Freud: Wie wird man heterosexuell?

Die biologistische Sichtweise verknüpft Geschlecht und Sexualität miteinander. Demnach gibt es eine männliche und eine weibliche Sexualität, egal ob homo oder hetero. Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse an der FHS Frankfurt, stellt diese Festlegungen in einem originellen Rückgriff auf Freud in Frage…

M. HirschfeldIlka Quindeau:
Wie wird man heterosexuell?
[BESTELLEN?]

Sie entwickelt ein Konzept von Bisexualität, die nicht nur in der Richtung des Begehrens offen ist, sondern auch im eigenen Empfinden nicht auf „männlich“ oder „weiblich“ festgelegt ist. Lustempfinden und Begehren sind demnach nicht einseitig im Körper verwurzelt, sondern bilden sich als Antwort, als Reaktion auf das heraus, was ihm von außen Befriedigung bereitet.

Ihr Vortrag erscheint als Queer Lectures (Heft 10) Herausgegeben von der Initiative „Queer Nations“, einer Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Instituts für Sexualwissenschaft widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um „queere“ Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen – zu diesem Zweck erscheinen die Queer Lectures.

„Per scientiam ad justitiam“
„Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“
„Through science to justice“
Dr. med. Magnus Hirschfeld (1868 – 1935)

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>