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Homosexualität im Islam: Jihad für die Liebe

Der indische-muslimische Filmemacher Parvez Sharma hat in „A Jihad for Love“ in zahlreichen Ländern, wie Ägypten, Iran, der Türkei, Pakistan über das Leben und die Verfolgung der schwulen und lesbischen Minderheiten recherchiert. In einigen dieser Länder wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft…

Viele Aufnahmen entstanden deshalb heimlich. Dabei kritisiert Sharma nicht den Islam, sondern dessen fanatisch-menschenverachtende Auslegung durch religiöse Eiferer. Dass auch im Islam mehrere Lesarten möglich sind, geht aus zahlreichen Schriften hervor. Doch ähnlich wie im Judentum, warnen auch im Islam einige der größten Gelehrten schon in früheren Zeiten vor dem Eifer und der destruktiven Gewalt des Fanatismus. Dass diese Mächte im Islam heute so lautstark versuchen den Ton anzugeben ist nicht erst seit dem 11. September 2001 so. Bedrohlich ist vielmehr der geringe Widerspruch den diese Ultras in der islamischen Mehrheitsgesellschaft hervorrufen.

Trailer:

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Ähnlich wie das Judentum lässt nämlich auch der Islam ganz unterschiedliche Interpretationen zu, die für manchen Fundamentalisten erstaunlich klingen mögen, aber durchaus innerhalb der Tradition bestehen. Und so halten auch viele Schwule und Lesben am Islam fest. Die Religion hilft ihnen sogar in der Verfolgung, so dass sich keiner der im Film Interviewten von seinem Glauben an Gott abgewandt hat, egal wie unheimlich manches Gespräch mit sogenannten geistlichen Führern (z.B. Teil 2) auch ausfiel.

Teil 1:

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Teil 2.

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Teil 3:

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Teil 4:

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Homosexualität und Judentum

Islam und Homosexualität

2 comments to Homosexualität im Islam: Jihad für die Liebe

  • Karl Pfeifer

    Als ich vor einiger Zeit über Homosexuelle in der Arabischen Welt schrieb gab es empörte Reaktionen und die Behauptung, dass es dort gar keine Homosexuelle gibt und das alles nur eine Erfindung des bösen Westens sei.

  • Pat

    Ein sehr unangenehmer Zeitgenosse, dieser Mullah in Ägypten. Weder von Intelligenz, noch von Humor eine Spur.

    Guten Abend Herr Pfeifer. Die Behauptung es gebe gar keine Homosexuellen im Iran, stammt von Achmadinejad, als Antwort auf Proteste gegen zahlreiche Hinrichtungen, unter anderem sogar von Kindern bzw. Jugendlichen. Ob das zynisch, verlogen, dummdreist oder was sonst ist, erschliesst sich mir nicht mehr.

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