Früher war es schlimmer. Da gab es den Polizeichef, der als “Schlauch-Süleyman” bekannt war, weil er die, die auf der Wache landeten, mit dem Schlauch zu bearbeiteten pflegte. Es gab den anderen, den sie “Knochenbrecher-Cetin” nannten. Oder den, der am liebsten glühende Zigarettenanzünder gegen die Arme drückte. Die Herren Polizisten hatten alle ein Ziel: Das Vergnügungsviertel Beyoglu und die Stadt Istanbul von Transvestiten und Schwulen zu säubern. Ohne Erfolg, das ist die gute Nachricht…
Verglichen mit jenen Zeiten hat sich einiges getan. Es gibt heute schwule und lesbische Studentenclubs an Istanbuler Universitäten, es gibt Theateraufführungen von Transvestiten, es gibt eine Reihe von Schwulenbars. Und es gibt Lambda, eine Organisation, die sich der “Gleichberechtigung aller Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen” annimmt…

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